Economist: „Orbán the unstoppable“

Der britische Economist greift das Thema Ungarn auf und berichtet über Viktor Orbán, „the unstoppable“.

http://www.economist.com/news/europe/21620246-criticised-abroad-viktor-orban-going-strength-strength-home-orban-unstoppable

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3 Kommentare zu “Economist: „Orbán the unstoppable“

  1. Es lohnt sich im Ecomomist auch die Kommentare zum Artikel zu lesen.
    ————–
    „The left-wing candidate, Ferenc Falus, a former chief medical officer, is a decent sort but has no chance. An amateurish video has provoked derision. It shows him standing in socks and sandals, drenched, together with a horse and a weeping grandson after issuing an ice-bucket challenge“

    Das Video ist wirklich sehenswert:

    Mit diesem Video startete der Spitzenkandidat der Opposition in die heiße Phase des Wahlkampfes, um Oberbürgermeister einer 2 Millionen Metropole zu werden. Weinendes Kind, sich kratzende Hunde, ein Pferd schubst einen Eimer herum, Falus selber steht in einem unbeschreiblichen Outfit wie ein Depp da und er wird dabei auch noch ausgelacht… Ich glaube das Video ist einmalig, etwas für Politfeinschmecker. Lesenswert ist auch das Kommentar dazu im HVG:
    http://hvg.hu/velemeny.nyuzsog/20140826_Falus_Ferenc_szupersztar/

    • Hatte mich über Falus` Performance bei der „Ice Bucket Challenge“ auch gewundert. Dass es (was immer man von der Aktion selbst) auch etwas besser geht, zeigt der Fidesz-Politiker Tamás Deutsch, zugleich Präsident des Fußballklubs MTK.

      Lediglich die Schreibweise von „challange“ im Vorspann hätte ich zu bemängeln…

  2. Der economist sagt: Bill Clinton, a former American president, told a talk-show host on the Daily Show, a current-affairs programme, that Mr Orban was an admirer of “authoritarian capitalism” and never wanted to leave power. “

    Das mit dem „never wanted to leave power“ mag ja sein, aber drollig ist doch gerade zu, dass
    Erzkapitalisten wie Clinton hier Orbán als Bewunderer des harten oder autoritären Kapitalismus versuchen darzustellen. Orbán mag vieles falscch machen, aber seine Politik enthält mehr linke Maßnahmen als die ungarischen Linken in 8 Jahren in zusammenkratzen konnnten.

    http://mno.hu/ahirtvhirei/orban-egy-liberalis-demokracia-nem-csokkentette-volna-a-haztartasok-rezsikoltsegeit-1250130

    Sorry, ist zwar von der regierungsnahen magyar nemzet, jedoch stimmt was Viktor sagt. Wirtschaftliberale links-kapitalistische Korruptionsparteien wie zB. SZDSZ und MSZP – von Doofen , Geisteskranken und Gierlappen geführt (wie Gyurcsány und Koka) – hätte den Mist, den sie angerichtet haben, niemals selber beiseite schieben können.

    Ansonsten, Hut ab vor dem economist ! Der Beitrag ist besser rechercheirt als es die gescheiterten Finanzkapitalisten der benachbarten ehemaligen k+k Hauptstadt können:

    GDP rose in the second quarter at an annual rate of 3.9%. Industrial output is up 11.3%. Tourism revenue has risen by more than 10% year-on-year.

    Engländer sind wohl etwas pragmatischer und weniger beleidigt, wenn der Adressat ihre Kritik auch etwas positives zeigen kann. Aber natürlich, die Zahlen sind gefälscht.

    Schönes Weekend!

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