Die Presse: Béla Rásky kotzt sich aus…

Die österreichische Tageszeitung Die Presse veröffentlicht einen wütenden Beitrag Béla Ráskys zu Ungarn. Der Autor sieht ein Land, das sich selbst aufgibt.

http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/3883371/Orbans-Ungarn_Ein-Land-gibt-sich-auf

Ràsky hatte sich bereits 2012 höchst kritisch zu Wort gemeldet.

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7 Kommentare zu “Die Presse: Béla Rásky kotzt sich aus…

  1. Néla schreibt:
    “ …Sein Hofstaat eilt von einem mittelasiatischen Präsidentenpalast zum anderen, die Dreschmaschinen rollen TV-gerecht über Felder, wie sie es seit den 1980er-Jahren nicht mehr getan haben. Arbeitslosenrate, Preise und Betriebskosten im freien Fall, die ungarischen Wirtschaftsdaten im Höhenflug – ganz Europa erblasst vor Neid und Staunen.

    Spießrutenlauf der Banken

    Kommentare unabhängiger Wirtschaftsfachleute gibt es selten – wenn doch, werden sie von der Moderation schnell heruntergelesen oder ins Lächerliche gezogen. Abend für Abend werden „die Banken“ vorgeführt wie Schwerverbrecher, die nun ihre gerechte Strafe erhalten: Mag sein, dass ihre Westen in Sachen Fremdwährungskredite nicht ganz sauber sind, aber ihnen absolut keine Möglichkeit zu bieten, ihre Sicht darzulegen, zu kommentieren, hat nichts mit fairem Journalismus zu tun…“

    Selten so gelacht. Wie hier die Banken als Opfer vorgeführt werden ! Dem Rest des Beitrages bescheinige auch ich ein Niveau von Ausgekotztem. Das Problem nur: Wer Ungarn nicht kennt, wird es für eine gute Mahlzeit halten. Es ist aber nur ein Gastkommentar.

  2. Schade auch, dass für ihn (Rásky) eine Behandlung in der Berggasse 19 keine wirkliche Option mehr ist, denn jener Menschenfreund, dessen Zuneigung er zur Bewältigung seines Ungarntraumas heute gut brauchen könnte, hat am 5. Juni 1938 das Großkotzige Reich verlassen, um in Freiheit zu sterben. Daran erinnert eine Gedenktafel auf dem Bahnhof Kehl. http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/63/Gedenktafeln_f%C3%BCr_Heinrich_Mann_und_Sigmund_Freud_im_Bahnhof_Kehl.jpg

    Ich weiß nicht, wann und wo die Ráskys Ungarn verlassen haben, um sich in Freiheit auszukotzen. Eine Gedenktafel haben sie sich aber schon jetzt verdient. Zumal ihnen nicht einmal mehr Sigmund Freud helfen kann.

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