Einreiseverbot? Chefberater Orbáns hält sich in Washington auf

Árpád Habony, einer der engsten Berater des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán, hat einen publikumswirksamen Beleg dafür erbracht, dass er – entgegen bisheriger Spekulationen – offenbar nicht vom Einreiseverbot gegen sechs regierungsnahe ungarische Staatsbürger betroffen ist.

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Der Geschäftsträger der Budapester US-Botschaft, André Goodfriend, hatte vor knapp zwei Wochen verkündet, dass sechs Ungarn wegen Verstrickungen in Korruption nicht in die Staaten einreisen dürften. Namen nannte er nicht. Seitdem reißen Spekulationen darüber, wer betroffen sein könnte, nicht ab.

Das Bild zeigt einen sichtlich gut gelaunten Habony, der in Washington D.C. das heutige Wall Street Journal in Händen hält.

Das Portal 444.hu räumt ein, dass die Meldung über das Einreiseverbot gegenüber Habony ein Irrtum gewesen sein könnte. Allerdings komme auch in Betracht, dass Habony sich in offizieller Mission befinde, denn hier greife das Einreiseverbot nicht. Auch eine Bildfälschung mittels Photoshop stellt 444.hu in den Raum (ggf. nicht ganz ernst gemeint).

http://nol.hu/kulfold/habony-kijutott-az-egyesult-allamokba-1495391

http://444.hu/2014/10/29/habony-arpad-az-amerikai-fovarosba-sietett-a-wall-street-journal-mai-szamaert/