DRadio: Das Wunder von Cserdi – reloaded

Der Deutschlandfunk bringt einen Beitrag von Stephan Ozsváth über die Gemeinde Cserdi nahe der Stadt Pécs. Ein Ort, in dem Sich seit dem Amtsantritt des Bürgermeisters László Bogdán, einem Rom, einiges getan hat. Der Titel: „Das Wunder von Cserdi“.

http://www.deutschlandfunk.de/ungarn-das-wunder-von-cserdi.795.de.html?dram:article_id=302208

Zufall oder nicht: Hungarianvoice brachte einen Beitrag über Bogdán und sein Wirken im Ort unter diesem Titel bereits im September 2013. Ich freue mich, dass das DRadio – wenn es auch mehr als ein Jahr dauerte – dieses positive Beispiel aufgreift.

https://hungarianvoice.wordpress.com/2013/09/13/das-wunder-von-cserdi/

Advertisements

9 Kommentare zu “DRadio: Das Wunder von Cserdi – reloaded

  1. ohne die „ungarische stimme“ aus münchen läuft eben in der heutigen seriösen deutschsprachigen berichterstattung über ungarn gar nichts mehr – allerherzliche glückwünsche herr anwalt!

      • rudi, schreiben sie herrn ozsváth eine mail, wenn sie von ähnlichen projekten von mitgliedern seiner „Lieblingsfeindepartei“ hören oder lesen. vllt lässt er sich noch bekehren.

        übrigens; meinen sie, die fidesz`sche romapolitik ist im wesentlichen von respekt geprägt?

        hätten sie sich dann so fotografieren lassen?

        seien wir ehrlich – es schickt sich für gewisse leute nicht im momentan nationalistisch aufgeladenen klima mit roma respektvoll umzugehen…das würde stimmen kosten.

      • Rudi, der Bürgermeister von Cserdi wurde schon mal von einer NGO wegen Rassismus angezeigt. Nachdem der Bürgermeister mit der NGO konsultiert und dabei auf seine eigene Herkunft hingewiesen hat, wurde die Anzeige zurückgezogen.

      • kultur.krampf, unvorteilhafte Bilder findet man von jedem zu jeder Gelegenheit. Ich würde Ihnen das Beispiel Herrn Ozsváths empfehlen. Herr Ozsváth hat in diesem Bericht etwas geschafft, was bei ihm selten zu beobachten ist. Er hat objektiv berichtet, ist der Versuchung ausnahmsweise nicht erlegen, das Thema zur Propaganda gegen die Regierung und die Nationalkonservativen zu verwenden. Ich hoffe, dass immer mehr Leute – auch Politiker in Ungarn, aber auch Journalisten, die über Ungarn berichten – einsehen, dass das Thema zu ernst ist, um es für tagespolitische Vorteile oder zur Propaganda zu missbrauchen. Leider haben in der Vergangenheit nicht nur Rechtsextreme das Problem verschlimmert. Die ungarische Linke hat daran auch einen wesentlichen Anteil, indem sie bei jeder Gelegenheit „Rassist“ gerufen hat, meistens ohne Grund, nur um dem politischen Gegner zu schaden. Dieser Missbrauch hat es unmöglich gemacht, lagerübergreifend, nüchtern über das Thema zu diskutieren und gemeinsam Verbesserungen anzustreben. Ich hoffe, dass die Linke endlich begriffen hat, dass sie auch durch das Gelände müssen, die sie in der Vergangenheit intensiv vermint haben. Die letzten Wahlen haben das gezeigt (z. B. in Miskolc). Die Minenräumung kann nur gemeinsam erfolgen und würde die Chancen für Verbesserungen erhöhen. Zur Minenräumung können Sie auch Ihren kleinen Beitrag leisten, kultur.krampf.

    • Es ist doch ein Lichtblick dass es ein Blog im Internet gibt, dem man das Prädikat Seriös anhängen kann. Denn die „deutschsprachige Berichterstattung“ ist mit Vorsicht zu betrachten.

      „Die EU zahlt jetzt beispielsweise „unabhängige“ Journalisten dafür, um das Image der EU in angeblich „unabhängigen“ Medien aufzupolieren. Sowohl private als auch öffentlich-rechtliche Medienunternehmen buhlen dann um die von den EU vergebenen PR-Gelder. Mann nennt das gekauften Journalismus. Und es funktioniert auch umgekehrt“. ….oder “ In Deutschland ansässige Transatlantische Organisationen konnten in 2014 US Fördergelder dafür beantragen, wenn sie deutsche so beeinflussen das diese proamerikanische Interessen vertreten. …… Für jede gut vorbereitete Manipulation deutscher Meinungsführer bei uns gab demnach zwischen 5000 und 20000 Dollar von der US Botschaft je nach Wichtigkeit der Beeinflussten Eliten.“ Usw. Usw. Banane??? (Nachzulesen bei Ulfkotte „Gekaufte Journalisten“)
      Parallelen zur Ungarn US Konflikt? Oder werden die Orban-Kritiker in De. auch von der US Botschaft geschmiert?

      • ganz sicher sogar. ich gestehe, pro beitrag einen hamburger u eine cola zu bekommen. zufrieden?

      • Für Hamburger&Cola! Na endlich, der lang ersehnte Augenblick. Danke für das Selfie, kultur.nampf!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s