WELT: Interview mit Viktor Orbán und Horst Seehofer

Die Tageszeitung WELT bringt in ihrer Online-Ausgabe ein Interview mit dem ungarischen Premier Viktor Orbán und dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Orbán befand sich am Donnerstag, in erster Linie wegen Verhandlungen über den Erwerb der Ungarischen Außenhandelsbank (MKB) von der Bayerischen Landesbank, in München.

http://www.welt.de/wirtschaft/article134141963/Ein-Ungar-ein-Bayer-kein-Streit.html

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7 Kommentare zu “WELT: Interview mit Viktor Orbán und Horst Seehofer

  1. Hübscher Satz:
    „Zum Vormarsch der Radikalen habe ich einen radikalen Standpunkt: Das ist die Schuld von gemäßigten Politikern, die ihren Job nicht gut machen. Den Wählern sollte man da keinen Vorwurf machen.“

    Die übbliche Schuldzuweisung?
    Nachfrage: erwünscht? War möglich ?!

    • Seehofer: „Lieber Viktor Orbán, Bayern und Deutschland hat der Euro sehr viel gebracht. Unser Wohlstand hängt auch vom Euro ab.“ Putzig!

  2. Orbán ; „Bei Korruption bin ich für Nulltoleranz. Ein gutes Land ist eines, in dem es keine Korruption gibt. Leider kenne ich ein solches Land nicht. Dennoch darf man dieses Ideal nicht aufgeben.“
    Kennt Herr Orbán sein eigenes Land nicht?!

    • Ein putziger Satz aus „der Freitag“, “ Es überrascht, das ausgerechnet jene Kreise hierzulande sich an Orban V. und der Fidesz-Partei abarbeiten, die selbst die Großmeister dessen sind, was sie diesem vorwerfen.“
      Am 21 Febr. 11 nahm ich an eine Diskussionsabend in Frankfurt teil mit Tamas Bauer Wirtschaftswissenschaftler in der Goethe Uni.( promoviert in Moskau), Gregor Mayer „Standard“, Kai O. Lang (SWP) Stiftung, Manfred Sapper Moderator. Da hielt Dr. Bauer ein 20 minutigen Vortrag über die Korruptheit Orbans und des Fidesz. Es dürfte bekannt sein das ein knappes Jahr vorher Seine Partei Die SzDSz in ein Korruptionssumpf kläglich unterging. Die Diskussion wurde übrigens während die Fragestunde nach die 2-e Frage vom Moderator abgebrochen.

      • Tamás Bauer ist nicht nur Ex-SZDSZ, sondern aktuell in der DK. Er ist zudem Sohn des AVÓ-Verhöroffiziers Miklós Bauer (das ist ihm nicht vorzuwerfen), den er wahrheitswidrig im Parlament gegen Vorwürfe, er habe Menschen gefoltert (was vollkommen unbestreitbar ist), verteidigt hat ( das muss man ihm vorwerfen). Ja, das ist Bauer und sein Bezug zur Wahrheit. Seine Auftritte bei ATV und Klubrádió sind legendär. Es gibt kaum einen, der seinen blanken Hass auf Orbán weniger verhehlt als er. Seine wissenschaftlichen Ausführungen sind dabei dürftig.

      • Nur weil derjenige, der selber voller Schmutz ist auf denjenigen zeigt, der selber voller Schmutz ist, wird er natürlich nicht sauber, die Tatsache, dass er mit seiner Feststellung aber Recht haben kann, ändert das nicht. Die FIDESZ-Regierung ist durch und durch korrupt; das ist kein Geheimnis und von den Tabakläden bis zu den unnützen Fußballstadien gibt es genug Beispiele dafür, wie des Steuerzahlergeld in die Taschen von Freunden und Gönnern fließt. Dass die anderen nicht besser sind, und wahrscheinlich – wenn sie nur in der selben Situation wären – ihre Taschen mindestens genauso gefüllt hätten, macht die Sache eher nur noch trauriger

  3. „Die FIDESZ-Regierung ist durch und durch korrupt; das ist kein Geheimnis“
    Wie sagte schon Hoffmann Géza:
    „A korrupció az, amiből mi kimaradunk“
    dem „kurrupció“ Geblöke nach zu urteilen, scheint das momentan auf ne Menge Leute zu zutreffen.

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