Tag der Empörung: Demonstrationen in Budapest und weiteren 27 ungarischen Städten

Am heutigen Montag, 17.11.2014, versammelten sich auf dem Budapester Kossuth-Platz mehrere Tausend Demonstranten unter dem Motto „Tag der Empörung“ und „Wir werden nicht verstummen“, um gegen die Regierung Viktor Orbán zu protestieren. Unter anderem wurde der Rücktritt des Regierungschefs und der Chefin der Steuerbehörde (NAV) gefordert sowie die Korruption angeprangert. Gegen die NAV-Präsidentin Ildikó Vida war durch die USA ein Einreiseverbot verhängt worden, weil Washington sie verdächtigt, an Korruption beteiligt gewesen zu sein. Die Regierung kritisiert, dass die USA bislang keine Stichhaltigen Fakten vorgelegt hätten. Neben Vida sollen noch weitere 5 Personen aus regierungsnahen Kreisen beteiligt gewesen zu sein.

Weitere Demonstrationen fanden in 27 ungarischen Städten sowie vereinzelt auch im Ausland (z.B. Berlin und Brüssel) statt. Die Protestbewegung hatte bereits im Oktober begonnen und durch die erfolgreichen Proteste gegen die von der Regierung geplante Internetsteuer deutlich an Kraft gewonnen.

Die Proteste sollen in den kommenden Wochen weitergehen.

http://index.hu/belfold/2014/11/17/tuntetes/

http://www.welt.de/politik/ausland/article134442425/Zehntausende-in-Ungarn-demonstrieren-gegen-Orban.html

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7 Kommentare zu “Tag der Empörung: Demonstrationen in Budapest und weiteren 27 ungarischen Städten

  1. Die Korruptions-Verdächtigung aus der USA gehört eher zur Kategorie Verleumdung solange keine Beweise vorgelegt werden.
    Ein glaubhaften Korruptionsbeweis anzufertigen scheint doch nicht so einfach. Intensive Kontakte zwischen Goodfriend und Gyurcsany (bekannt als der Großmeister der Korrumpierung) weisen in diese Richtung
    Die neuesten Ereignisse in Ungarn tragen aber die Handschrift Soros.s „Regime changes “ Bemühungen „Kauf dir ein par NGO.s und politische Parteien und verändere die Welt“
    Siehe dazu; google; “ Die Soros-Maschiene“ /Der Freitag/. Das 7 Punkte Programm. Punkt 3
    Auch der anschließende Kommentar dazu von „konfuzikunz“ ist aufschlussreich.

  2. ungarn bleibt solange unverständlich, bis nicht stets die berühmte selbstbemitleidung und das dazugehörige opfergehabe mit einbezogen werden.

    hier ein weiteres bsp dazu:

    • linkeibettung klappt mal wieder nicht.

      es geht um:

      „Nem örülnek Európában a keleti nyitásnak“

      schöpflin györgy bei mészáros antóniá.

    • „stets die berühmte selbstbemitleidung und das dazugehörige opfergehabe“
      Ihre pauschalisierende Wortwahl, umgemünzt auf Juden, Farbige oder Ausländer, würde problemlos unter Antisemitismus und Rassismus subsumiert. Immer schön zu sehen, mit wes‘ Geistes Kind man es zu tun hat.

      • hv, es geht mir in meinen ausführungen/anmerkungen nicht um juden, farbige (was immer das sein soll) etc..

        nehmen sie dies einfach mal zur kenntnis.

  3. @kultur.krampf: Aber um die Ungarn, nicht wahr? Sie sagen wirklich nicht, Juden oder Farbige seien soundso, nein, nur die Ungarn, die seien soundso. Das macht tatsächlich einen großen Unterschied! ;-))

  4. Die Frage, um wen es „mein.krampf“ in Wahrheit geht, ist rhetorisch.
    „Mein.krampf“ liebt – er liebt doch alle – alle Menschen – Na er liebt doch doch – er setzt sich doch dafür ein.“
    Menschheitsgeschichtlich relevant wurde sie schon am 13.November 1989 für alle Zeiten beantwortet.
    Dass der von der Liebe zu allen durchs Leben getragene und wegen Mordes zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren rechtskräftig verurteilte Meister der Zersetzung metaSTASIert hat, ist längst hypothetisch definiert worden und kann an „mein.krampf“ alias „kultur.krampf“ etc. empirisch beobachtet werden:
    Sie lieben – sie lieben doch alle – alle Menschen – Na sie lieben doch – sie setzen sich doch dafür ein – es geht ihnen nicht um Juden, Farbige und auch nicht um die Etc-ler (was immer das sein soll).
    Jachan, nehmen Sie zur Kenntnis, dem Rufmördern geht es um Zersetzung. Die trifft alle.

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