WELT: Boris Kálnoky über die Proteste am „Tag der Empörung“

Der Budapester WELT-Korrespondent Boris Kálnoky berichtet über die unter dem Motto „Tag der Empörung“ in zahlreichen ungarischen Städten.

http://www.welt.de/politik/ausland/article134442631/Ungarn-lehnt-sich-gegen-die-politische-Klasse-auf.html

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8 Kommentare zu “WELT: Boris Kálnoky über die Proteste am „Tag der Empörung“

  1. „Es gilt, Ministerpräsident Viktor Orbán zu stürzen. “

    Ach, wie originell.

    Das hatten wir alles schon zwischen 2011 und 2012, in ähnlicher Intensität, nur mit mehr Teilnehmern (denken wir an die zahlreichen „Milla“-Demonstrationen im Jahre 2011, die Proteste vor der Oper im Januar 2012 oder die Studentenproteste im Dezember 2012.)

    Doch dann ging es bekanntlich los mit den „Friedensmärschen“ (békemenetek) und der mehrfachen Senkung der Energiepreise (rezsicsökkentések) und alle Proteste verliefen still und leise im Sande.

    Ich erwarte auch jetzt nichts anderes.

    Es sei denn, die jetzigen Drahtzieher der Demonstrationen sind eben keine Zivilen sondern lauter „gute Freunde“ (z. B. Goodfriend & Co.). Dann müssen wir uns wohl auf viele weitere Aufmärsche gefasst machen, mit gewaltsamen Ausschreitungen wie wir sie bei der Beschädigung der Fidesz-Parteizentrale im Oktober 2014 schon gesehen haben.

  2. „Ich bin wütend, weil Bajnai…“

    „Ich bin wütend, weil Gyurcsány…“

    kein zufall, dass sie in ihrem text diese beiden namen erwähnen, oder?

    das ist kindergartenjouranlismus. sorry. fast zu albern, um darauf zu antworten…

    • kultur.krampf, ich nehme an, Sie können Ungarisch. Wenn ja, dann können Sie alle Reden der Demonstration anschauen und anhören:
      http://www.atv.hu/videok/video-20141118-a-kozfelhaborodas-napja-2014-11-17

      Sie werden feststellen, dass Herr Kálnokys Bericht ziemlich zutreffend ist. In den Reden ging es zwar in erster Linie um die Orbán Regierung, aber nicht nur. Die komplette politische Elite der Nachwendezeit wurde angeprangert.

      “Ich bin wütend, weil Bajnai…” “Ich bin wütend, weil Gyurcsány…” waren Teile einer Rede, von Herrn Kálnoky korrekt zitiert, auf dem verlinkten Video zwischen 16:50 und 17:20 zu sehen.
      Ich empfehle Ihnen auch die Rede des Hauptorganisators, Balázs Nemes, ab 56:40 auf dem Video. Da werden Sie feststellen, dass die Ablehnung der „Linken” á la Bajnai und Gyurcsány kein Ausrutscher war.

      • hv, ich kann sie bruhigen. ich habe die ganze rede gehört. zudem war die frage an herrn kálnoky gestellt.

        tut mir leid, aber meiner meinung nach lohnt sich ein weiteres eingehen auf den von mir erwähnten umstand nicht. die sache hier auf dem blog ist politisch leider zu eindeutig.

        —————

        falls der link mal wieder nicht funktioniert.

        für die, die es interessiert:

        Sokan hisznek abban, hogy forgatókönyvek szerint zajlanak az események Magyarországon, statiszták vonulnak az utcákon – ezt Török Gábor mondta az ATV Egyenes Beszéd című műsorában.

  3. Die ganze Politische Klasse ist gemeint ! Na klar, was sonst!

    Oh mein Gott, dieser „kulturkrampf“ ist wirklich noch viel blöder als ich dachte!!
    Da fährt der MSZP-SZDSZ Haufen acht Jahre lang Ungarn gegen die Wand mit dem Ergebnis, dass es verschuldet, korrupt und desorientiert ist, und da meint dieser geistige Pups, dass man nicht mal die Namen jener nennen dürfte, die dazu gehören und das zu verantworten haben.
    Wirklich ein Beispiel eines verkrampften Wesen, das die Krise selbst verkörpert. Ich mach jetz aus, HV ! Trotzdem danke.

  4. ist doch klar. verkrampft sind immer die anderen. blöd sind immer die anderen. und „árokásók“ sind auch immer die anderen.

    ———————

    sie waren nicht zufällig am 12.nov abends in bochum und können uns davon berichten?

    http://www.gew-nrw.de/uploads/tx_files/Ungarn_auf_dem_Weg_in_0d_0a__den_voelkischen_Auto_0d_0a_ritarismus_12-11-2014_0d_0a_.pdf

    http://www.hagalil.com/archiv/2014/10/27/voelkischer-autoritarismus/

    hv, können sie nicht versuchen, herrn pfeifer wieder davon zu überzeugen, dass es sinn macht auf ihrem blog zu posten, dass hier noch nicht hopfen und malz verloren sind. ich vermisse seine stellungnahmen doch sehr.

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