SZ: „Die Schweigemauer bröckelt“

Catrin Kahlweit befasst sich in der Süddeutschen Zeitung mit der aktiv werdenden Zivilgesellschaft und den aktuell lautstarken Protesten gegen die ungarische Regierungspolitik.

http://www.sueddeutsche.de/politik/proteste-in-ungarn-die-schweigemauer-broeckelt-1.2225682

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6 Kommentare zu “SZ: „Die Schweigemauer bröckelt“

  1. Seit Orbán an der Macht ist, gab es zahlreiche Demonstrationen gegen seine Regierung, mal grössere, mal kleinere, die öffentlichen Debatten in den Medien laufen mit grosser Intensität und viel Leidenschaft. Schweigemauer? Das Bild finde ich nicht sehr zutreffend…

    „Der Parlamentspräsident fühlt sich plötzlich bemüßigt zu betonen, dass jedermann in Ungarn seine Meinung frei äußern dürfe.“
    Der Satz suggeriert, als ob in Ungarn die Meinungsfreiheit bis jetzt eingeschränkt gewesen wäre. Der erweckte Eindruck ist falsch.

    „Lex RTL, wonach der Sender künftig 50 Prozent seiner Werbeeinnahmen an den Staat abführen muss“
    Es handelt sich um eine progressive Werbesteuer die andere auch zahlen müssen. RTL als marktbeherrschendes Unternehmen muss den Spitzensatz von 50 Prozent zahlen.

    „Orbán und sein Umfeld haben auf Kritik von außen immer aggressiv reagiert. Nun ist der Premier auch im eigenen Land unter Druck. Seine Reaktion: Unverständnis. “
    Diese Demonstration war ursprünglich noch als Demo gegen die „Internetsteuer“ geplant. Nur Orbán hat inzwischen die Pläne für die „Internetsteuer“ gestoppt. Unverständnis oder eine aggressive Reaktion sieht anders aus.

  2. Hier was für Sie, Frau Kahlweit:

    http://www.hirado.hu/2014/11/20/foldi-laszlo-titkosszolgalati-offenziva-zajlik-magyarorszag-ellen/

    Zitat von László Földi (ehem. Mitarbeiter des Ungarischen Geheimdienstes/IH):

    „Es ist ganz eindeutig, dass wir Zeugen einer schweren Geheimdienst-Attacke gegen Ungarn sind.“

    (Originaltext: „Teljesen egyértelmű, hogy Magyarország ellen komoly titkosszolgálati offenzíva zajlik“, usw.)

    Mögen die Schweigemauern der deutschen medialen Berichterstattung bröckeln!

    Helfen Sie mit, Frau Kahlweit?

  3. „Nun ermutigen die USA die Ungarn zum Protest gegen ihre Regierung.“
    Der „Arabische Frühling“, der “Ugrainische Maidan“ sind heute nachwirkende Historie, siehe dazu die damalige (vorbereitende) Berichterstattung in den westlichen Medien. An Cathrin Kahlweit und andere ihrer Kollegen: kommt nun – und mit welchen Zielen – auch der „Ungarische Frühling“? Mischen Sie sich ein, berichten Sie weiter! Aber doch bitte nach journalistisch sauberer Recherche und nicht im „Mainstream“ vieler der deutschsprachigen Medien.

  4. Kahlweit hat nur ihren Auftrag abgearbeitet. Tut Sie es nicht kann Sie demnächst in einer Fußgänger Zone Brötchen verkaufen. Ulfkotte bringt in seinen B. „Gekaufte Journalisten “ einiges auf den Punkt. Orbans Reaktion war eher gelassen. Was soll der Baum wenn ein Hund ihm anpinkelt. Die 10000 Schreihälse in BP. (Die in dem anderen Städten kann man einstampfen. In Pecs waren es etwa 150) sind höchstens 0,2% der BP.er Bevölkerung. Das repräsentativ erscheinen zu lassen gelingt nur in den deutschen Medien. Im Übrigen kommt im Frühjahr die Pro Orban Demo. genannt „Bekemenet“ (da nicht einmal symbolisch Kopf abgetrennt wird uA.) Bis dahin könnte Fr. Kahlweit sich das % rechnen aneignen.

  5. „In Pecs waren es etwa 150“

    – auch in Sopron waren es nicht mehr.

    Und es waren dieselben Gesichter (+ deren Eltern und Großeltern), denen man hier schon seit Jahren bei solchen Veranstaltungen begegnet.

    p

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