Ungarn erwirbt Budapest Bank von GE capital

Wie u.a. das ungarische Internet- Nachrichtenportal index.hu berichtet, erwirbt der ungarische Staat – nach der Ungarischen Außenhandelsbank (MBK) – auch die Budapest Bank. Der US-amerikanische Konzern General Electric, dem die Bank gehört, unterzeichnete heute die entsprechenden Verträge.

Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Die Transaktion soll bis Juni 2015 abgeschlossen sein.

http://index.hu/gazdasag/2014/12/04/varga_mihaly_bank_bankrendszer/

http://www.nasdaq.com/article/hungary-buys-budapest-bank-from-ge-20141204-00670

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13 Kommentare zu “Ungarn erwirbt Budapest Bank von GE capital

      • Offenbar gelingt es Fidesz, nach Belieben Themen zu platzieren. Die Bevölkerung hat einen neuen Aufreger, die Demos und die Korruption gelangen in den Hintergrund. Angeblich hat Árpád Habony das Drogentest-Thema vorgeschlagen. Und die oppositionelle Presse hüben wie drüben blökt auf. Mäh. Mäh. Mäh!

        Ich frage mich, wer wirklich daran glaubt, dass dieser idiotische und mit der MRK nicht in Einklang stehende Vorschlag Gesetz wird…

      • und auch sie blöken fleissig mit, hv.

        es ging hier, zumindest gemäß meiner erinnerung, einmal niveauvoller zu…

      • @ Halász, Sieht so eine erfolgreiche Nebelkerze aus?

        Die Budapester Zeitung titelt: „Im Sturzflug“

        Ob im „Sturzflug“ oder „Sinkflug“ oder ein „Absturz“ – „Fidesz verliert dramatisch an Zustimmung“:
        „Vier Wochen und zwölf Prozentpunkte weniger – solch einen Absturz hat es seit der Wende noch für keine ungarische Partei gegeben. Im Kreis aller Wähler stürzte der Fidesz laut Medián-Umfrage binnen eines Monats von 38 auf 26 Prozent ab. Noch mehr Verluste musste Premier Viktor Orbán persönlich hinnehmen: Seine Popularität fiel im selben Zeitraum von 48 auf 32 Prozent, also um satte 16 Prozentpunkte.“

        http://www.budapester.hu/2014/12/10/im-sinkflug/

      • „A Medián-felmérés szerint november végén 26 százalékon állt a Fidesz népszerűsége a teljes szavazókorú népesség körében az októberben mét 38 százalék után.“

        http://valasz.hu/itthon/nagyot-esett-a-fidesz-a-median-szerint-107477

        Die für Fidesz und Orbán desaströse Umfrage stammt von Ende November 2014. Das Thema Drogentest wurde am 5.12.2014 von Máté Kocsis via Facebook erstmals erwähnt.

        Man wird sich also gedulden müssen, bevor man beurteilen kann, ob die Nebelkerze Erfolg haben wird.

      • HV, Warum berichten sie eigentlich nicht über die neuesten Umfrageergebnisse. Das haben sie früher immer wieder gemacht!

        Als „Hungarian Voice“ sollte ihnen doch die Stimme der ungarischen Bevölkerung als eigentliche „Hungarian Voice“ wichtig sein. Oder gehört dieses Thema nicht mehr zu ihren „Portfolio“?

      • @ JFP, ob diese Nebelkerze auf Dauer Erfolg bringt, weiß ich nicht. Ich würde mir wünschen, dass solche Manipulationen nicht den erhofften Nutzen bringen. Kurzfristig hat die Aktion aber Wirkung gezeigt, mindestens 1-2 Tage lang war das das Thema Nr. 1 in der öffentlichen Disskussion in Ungarn.

    • An JFP -s verfrühte Euphorie. „solch einen Absturz hat es .seit der Wende…..“
      Es gab auch keine Partei seit der Wende mit solch eine Zustimmung und solch ein Gegenwind aus der EU, aus der USA, und andere De. Blasebalgen, Goodfrends Attacke läuft sich auch schon fest. Trinke nicht verfrüht auf den Bärenfell heißt es in Ungarn. Die unangenehme Entscheidungen am Anfang der Regierungsperiode, heißt es allgemein, die angenehme in der zweite.
      Aber laut W Busch: „Gute Unterhaltung besteht nicht darin das man etwas gescheites sagt sondern das man etwas dummes anhört“

  1. GE wird sicherlich erfreut, diese Verbindlichkeit aus seiner Bücher zu bekommen. Aber zu welchem Preis an die ungarische Steuerzahlern und welche Fidesz Politiker haben eine Prämie auf den Deal gemacht?

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