WELT: Boris Kálnoky über den Popularitätsverlust der Regierung

Boris Kálnoky berichtet über den Popularitätsverlust der ungarischen Regierung:

http://www.welt.de/politik/ausland/article135348980/Orbans-Partei-muss-ploetzlich-um-Anhaenger-kaempfen.html

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5 Kommentare zu “WELT: Boris Kálnoky über den Popularitätsverlust der Regierung

  1. „Wenn das der Grund sein sollte, so hat Orbán die veränderte geopolitische Lage seit Ausbruch der Ukraine-Krise falsch bewertet.“

    einspruch: orbán hat die politische lage nach „seinem“ verständnis/verstand bereits vor mehreren jahren bewertet. das ergebnis sehen wir.

    ich denke, er wollte einfach mal teilnehmen an der „konservativen revolution“ neuerer prägung.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Konservative_Revolution

    schlicht und ergreifend sprechen ihn die dort verkündeten ziele an.

    es geht also mehr um schaffung einer neuen geopolitischen lage und weniger darum, die aktuelle zu bewerten (dies geschah, wie erwähnt, bereits vor jahren).

    und mit putin wird er sicher schon darauf den ein oder anderen schnaps getrunken haben…

  2. Ein sachlicher, fairer Beitrag. Die deutsche Medienwelt ist – mit Ausnahme von Kálnoky und einigen wenigen anderen – zu komplexer Betrachtung und sachlichem Resumé nicht in der Lage. Auch am Beispiel Ungarns ist die Dummerheit, Voreingenommenheit und Käuflichkeit
    deutscher Medien nachvollziehbar.

    • Aber eben nicht nur am Beispiel Ungarn. Seit der Ukraine-Krise bzw. im Umgang mit Russland ist es auch einer breiteren Öffentlichkeit aufgefallen, dass es um die Berichterstattung in Deutschland nicht gut bestellt ist. Es fehlt lediglich noch an der Einsicht, dass es kein Problem bezüglich Russalnds oder Ungarns ist, sondern ein allgemeines. Und dadurch wird es nicht mehr zu einem ungarischen oder russischen Problem, sondern vor allem zu einem deutschen, da es die deutsche Öffentlichkeit ist, die am Ende verblödet, also den Nachteil hat. Man müsste diesem Problem auf breiterer Linie begegnen, nicht mehr nur am Beispiel Ungarns.

  3. Die Schummel-Zeitung FAZ (s. „Ulrich Ulfkotte: Gekaufte Journalisten“) berichtet über Ungarn. Ihr Fazit:

    Ungarn wäre wirtschaftlich zur Einführung des Euro in der Lage.

    Hier:

    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/trotz-unberechenbarer-regierung-brummt-die-ungarische-wirtschaft-13323278.html

    Über den Titel der Internetseite kann man wieder nur den Kopf schütteln („trotz unberechenbarer Regierung brummt die ungarische Wirtschaft“) …

    Ist es nicht der eindeutige Erfolg eben dieser Regierung, dass Ungarn wirtschaftlich so gut darsteht? Dann kann sie so unberechenbar nicht sein (Unberechenbarkeit und wirtschaftlicher Erfolg schließen einander, denke ich, aus).

    Ich schlage also einen alternativen Titel vor:

    „Dank guter Regierung brummt die ungarische Wirtschaft“

    Hier eine ungarische Zusammenfassung des deutschen Artikels:

    http://www.hirado.hu/2014/12/16/faz-magyarorszag-alkalmas-lenne-az-euro-bevezetesere/

    Es grüßt: das P

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