SZ: Cathrin Kahlweit über die ungarischen Erwartungen im Hinblick auf den Besuch von Bundeskanzlerin Merkel

Cathrin Kahlweit thematisiert in der Süddeutschen Zeitung den für 2. Februar geplanten Besuch der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel in Budapest.

http://www.sueddeutsche.de/politik/merkel-besucht-ungarn-hoffen-auf-das-wunder-1.2324735

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5 Kommentare zu “SZ: Cathrin Kahlweit über die ungarischen Erwartungen im Hinblick auf den Besuch von Bundeskanzlerin Merkel

  1. Gefüttert wird der ahnungslose SZ-Leser mit den üblichen Halbwahrheiten und Oberflächlichkeiten. Warum zB. erfährt der Leser in Deutschland nichts über die konkreten Hintergründe der Verfahren gegen Nichtregierungsorganisatoren? Wieso hat fast niemand die konkreten Worte der Rede von Tusnádfürö (2014) gelesen oder verbreitet („Illiberale Demoikratie“ ) ………………………………….. ?
    Eine langweilige Aneinanderreihung verschiedener Themen, die dem SZ-Leser sagen: Dein Weltbild hängt richtig: Orbán ist Rechtspopulist !! Interessanter für Deutsche wäre: Endlich zu verstehen, warum Sozialisten und Liberale in der Grube stecken und was vor 2010 passierte.
    Pauschal gesagt: Es lohnt sich nicht, SZ zu lesen! 😉

  2. Die „Debatte zur Versammlungsfreiheit“ steht sogar in einer Überschrift und weckt den Eindruck, dass in Ungarn die Versammlungsfreiheit wieder mal in Gefahr wäre. Logisch wäre es aus der Sicht der ahnungslosen SZ-Lesern: jetzt wo die Leute gegen die Regierung auf die Straße gehen will die Regierung die Versammlungsfreiheit einschränken. Bei den Überlegungen zu einer Gesetzesänderung ging es aber ausschließlich um eine Demonstrationsform: das Dauercampen vor dem Parlamentsgebäude. Mich würde interessieren, ob solche Dauerdemos in der unmittelbaren Nachbarschaft des Reichstages in Berlin möglich wären.

    „Protesten begegne diese Regierung entweder mit strafrechtlicher Verfolgung oder gleich mit einer Änderung der Gesetze.“
    Dieser Satz verstärkt noch das Gefühl, dass Kahlweit bei ihren Lesern den falschen Eindruck erwecken will, in Ungarn könnten die Menschen nicht frei demonstrieren oder die Versammlungsfreiheit wäre in Gefahr. Wenn Kahlweit nur einen einzigen Fall dafür nennen könnte, dass in Ungarn jemand wegen Teilnahme an Demonstrationen oder Protesten strafrechtlich verfolgt wurde, wäre ich sehr überrascht.

  3. Auf Spiegel Online ist ein Artikel zum gleichen Thema von Keno Verseck zu lesen. Der Artikel wäre an sich nicht schlecht wenn nur diese Sache mit dem Nazivergleich nicht wieder dabei wäre. Verseck hat 2013 einen Satz von Orbán als Nazivergleich interpretiert. Diese sehr böswillige eigene Interpretation hat er noch ein Stück weiter verdreht, und aus der Sache wurde folgender Titel: „Orbán wirft Merkel Nazi-Methoden vor”. So entstand eine Nachricht, die in Deutschland bis in die letzte Provinzzeitung durch alle Medien gegangen ist und für Irritationen gesorgt hat. Orbán hat Merkel natürlich nie Nazi-Methoden vorgeworfen. Trotzdem bringt Verseck seine eigene Erfindung nun als historische Tatsache nun in den aktuellen Artikel ein. Schade…
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/ungarn-reise-angela-merkel-besucht-viktor-orban-a-1016117.html

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