NZZ zum Merkel-Besuch in Budapest

Auch die Neue Zürcher Zeitung thematisiert den Ungarn-Besuch der deutschen Kanzlerin am kommenden Montag. Meret Baumanns Beitrag:

http://www.nzz.ch/international/europa/orbans-tanz-auf-zwei-hochzeiten-1.18472719

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5 Kommentare zu “NZZ zum Merkel-Besuch in Budapest

  1. Ein Artikel im sachlich-fairen Ton gehalten, wie man ihn in teutonischen Medien selten hört.
    Frau Baumann schlägt sich tapfer.

    Ansonsten kann ich nur fragen:
    Betreibt nicht Orbán den ganz normalen Regierungsstiel, also die Hochzeit von Lüge und Scheinheiligkeit, wie sie im Westen ständig gefeiert wird? Man denke nur an das Verhältnis der Amis zu Saudi-Arabien. Der vielbewunderte Pragmatismus der USA unser aller Vorbild !

    Nous sommes scheinheilig !
    Ginge es um des Deutschen Energieversorgung, würden ganz andere Mittel angewand.
    Und Einwanderung gefällt in D, weil er die demographische Lücke schließen soll. Andere Länder, andere Sorgen.
    Wir müssten mal erleben, was passieren würde, wenn man dem veralteten Deutschland
    die Pflegekräftinnen und Mediziner klauen würde. Pegida säße im Wohnzimmer und die Springerstiefel würden poliert !

    „Während die rechtskonservative Zeitung «Magyar Hirlap» Orbans Tanz auf zwei Hochzeiten als verantwortungsvolle Wahrnehmung aller Optionen lobt, schreibt das linksliberale Traditionsblatt «Nepszabadsag», was der Besuch Merkels der vielkritisierten Regierung Orban an Prestige bringe, mache der Empfang Putins zunichte. Ungarn laufe damit Gefahr, den letzten Rest des Vertrauens des Westens zu verspielen.“

    Zum Glück bin ich kein Journalist.!

  2. Kaum gibt es in der deutschsprachigen Presse objektive Artikel. Wie oft hat man in Ungarn in der kommunistischer Zeit Presse und nicht Propaganda! Nicht nur, was Ungarn betrifft, sondern was Deutschland, Russland oder Ukraine betrifft. Oft grenzt die Hetze.

    • Polemik gepaart mit Ahnungslosigkeit wird die Welt nicht verbessern – aber die Auflage erhöhen. Wer Ungarn kennt, muss lachen.
      Orbán Rede,s zur „illiberalen Demokratie“ hat kaum einer gelesen, aber benutzen kann man sie. Spiegel ist der Sargnagel für guten Journalismus. Man tut viel dafür, dass sich Fronten verhärten. Orbán wird es nicht schaden, was Schmitz da schreibt. Blöder ist nur das ZDF.
      Wandel bewirkt man so nicht. Schade

  3. Solange die nur Gregor Peter Schmitz, Autor des in zehn Sprachen übersetzten SPIEGEL-Bestseller „Wetten auf Europa: Gespräche mit George Soros“ als nicht-tödliche Ausrüstung an die Front werfen, lässt es sich noch ruhig schlafen. Auch ohne sich vor dem Zubettgehen was in den Tee geschüttet zu haben.
    http://de.euronews.com/2015/02/02/schwere-kaempfe-im-osten-der-ukraine-halten-an/

    Viel schlimmer ist, dass sich Interessenkonflikt mit Geld alleine nicht lösen lassen. Schon prüfen die USA Waffenlieferungen nach Osteuropa.
    http://www.welt.de/politik/ausland/article137021322/USA-erwaegen-doch-Waffenlieferungen-an-die-Ukraine.html

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