WELT: Interview mit dem Jobbik-Parteichef Gábor Vona

Boris Kálnoky hat den Vorsitzenden der rechtsradikalen ungarischen Oppositionspartei Jobbik, Gábor Vona, für die WELT interviewt. Vona gibt sich seit 2014 deutlich moderater im Tonfall und will, als – wie er sagt – Chef der „Volkspartei“ Jobbik, Regierungsverantwortung übernehmen. Fidesz sieht er als größten Gegner seiner Partei.

http://www.welt.de/politik/ausland/article140672805/Ministerpraesident-Orban-hat-uns-rechts-ueberholt.html

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4 Kommentare zu “WELT: Interview mit dem Jobbik-Parteichef Gábor Vona

  1. Imre Kónya: „Az SZDSZ-nek nagy bűne volt, hogy a Demokratikus Chartával kiengedte a karanténból az MSZP-t, hogy aztán egy demokratikus pártként megtisztulva megnyerjék ‘94-ben a választást, aztán pedig összeálltak velük. Holott 1990-ben még kérlelhetetlen kommunistaellenességükkel szerezték a szavazatokat. Azt mondták 1991-ben, hogy veszélyben a demokrácia, ezért kell létrehozni a Demokratikus Chartát. Fasisztaveszéllyel is riogattak. Fasisztaveszély! Egyfolytában fasisztaveszély van, ha nem ők kormányoznak. Ma már nincs SZDSZ, de mindig akadnak, akik ezzel riogatnak. És nem látják, hogy mekkora szerepe van ennek a Jobbik megerősödésében.“

    http://index.hu/belfold/2015/05/08/goncz_egy_szerencsetlen_valasztas_volt/

    Von Postkommunisten und Vona kriege ich das Kotzen!

  2. ein erstaunlich schwacher vona.

    „Die Welt: In seinen Worten war aber nur von „israelischer“ Doppelstaatsbürgerschaft die Rede.
    Vona: Das mag daran gelegen haben, dass gerade der Gazakrieg die Nachrichten beherrschte.“

    nach dieser frage/antwort-kombination hätte ich fast schon aufgehört zu lösen (spannungskurve fiel ins negative).

    vllt kommt es herrn vona im nachhinein beim lesen seine antwort auch etwas sehr flach/dünn/billig vor…

    ich hätte mehr erwartet – deutlich mehr.

    u dennoch, danke herr kálnoky für diesen leider etwas spärlichen einblick. besser als nichts.

  3. Ein Frage von Herrn Kálnoky, die zum Nachdenken anregen sollte:

    Kálnoky: „Jobbik ist jetzt zweitgrößte Partei, wird zur Gefahr für die Regierungspartei Fidesz. Manchmal weiß man gar nicht mehr, wer wer ist, so sehr vermischen sich die Positionen – Sie klingen immer zentristischer, Fidesz immer rechter. Welche ist die rechtere Partei?“

    Vona: „Es sieht wirklich so aus, dass Fidesz uns rechts überholt hat, wenn ich mir die jüngsten Vorstöße etwa zur Wiedereinführung der Todesstrafe oder zur Migration ansehe. Die Unterschiede zwischen uns sind aber groß. Fidesz und links die Sozialisten, das sind Parteien des 20. Jahrhunderts. Wir sind deutlich jünger, eine Partei des 21. Jahrhunderts. Einst waren Fidesz und die Sozialisten die Pole des politischen Spektrums, in Zukunft werden das wir und auf der anderen Seite die grün-linke LMP sein.“

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