FAZ: Stephan Löwenstein über den ungarischen Grenzzaun

Stephan Löwenstein berichtet für die Frankfurter Allgemeine Zeitung über den soeben fertig gestellten Grenzzaun an der ungarisch-serbischen Grenze und den Flüchtlingsstrom in das EU-Land.

http://m.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/fluechtlingskrise-ungarn-schottet-sich-mit-stacheldraht-ab-13775521.html

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3 Kommentare zu “FAZ: Stephan Löwenstein über den ungarischen Grenzzaun

  1. Impotente EU
    merkt nicht ,dass ihr kultur untergeht,
    wer organisiert so was, wer wohl???
    die linksliberale bande ! Danke!

  2. Auch Stephan Ozsváth vom ARD-Hörfunstudio Wien/Südosteuropa berichtet über den soeben fertig gestellten Grenzzaun an der ungarisch-serbischen Grenze:
    „Orbans Kulisse fürs heimische Publikum“
    http://www.tagesschau.de/kommentar/grenzzaun-ungarn-121.html

    „Der Zaun ist fertig.“ Mit dieser Erfolgsmeldung will Viktor Orban Punkte sammeln: Zu Hause – und in Europa. Er will sich damit als Macher profilieren. Als derjenige, der aktiv etwas tut, um den Ansturm der Flüchtlinge abzuwehren.“

    „Seit Monaten fährt die Regierung in Budapest eine Hetz-Kampagne gegen die Flüchtlinge: In den regierungstreuen Medien, auf Plakatwänden, in der öffentlichen Diskussion. Die Plakate sind auf Ungarisch, die Debatten werden in Ungarn geführt. Sie richten sich also an das heimische Publikum.“

    „Den Schwarzen Peter schieben die Ungarn der EU zu, wie so oft: Ihre Flüchtlingspolitik sei schuld an der Flüchtlingswelle, so heißt es von Seiten der Regierungspartei. Und zynisch geht der Malus auch an die Flüchtlinge selbst. Dass Dutzende in einem Lkw gestorben seien, daran seien sie selbst schuld, so der Regierungssprecher Zoltan Kovacs.“

    • „Dass Dutzende in einem Lkw gestorben seien, daran seien sie selbst schuld, so der Regierungssprecher Zoltan Kovacs.“

      Diese Übersetzung ist nicht nur aus dem Zusammenhang gerissen, sondern auch ziemlich gewagt. Laut Index.hu sagte Kovács:

      „Egyet értsünk meg végre. Görögországban már nincs háború. Macedóniában már nincs háború. Szerbiában nincs háború, és nálunk sincs háború. Nincs mi elől menekülni. Innentől kezdve kihasznált, vagy önmagukat áldozattá tevő emberekről van szó.“

      Übersetzt:

      „Verstehen wir endlich eines. In Griechenland gibt es keinen Krieg. In Mazedonien gibt es keinen Krieg. In Serbien gibt es keinen Krieg. Es gibt dort nichts, vor dem man flüchten müsste. Von da an sprechen wir also von ausgebeuteten Menschen oder solchen, die sich selbst in die Opferrolle begeben.“

      Ozsváth gibt die vermeintliche Aussage Kovács‘ in indirekter Rede wieder. Ich nenne das verfälschend. Und völlig unnötig.

      Wer mag bestreiten, dass die tausenden Flüchtlinge, die sich Schleppern ausliefern, Opfer sind?

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