Format.at: Ungarn als „gefundenes Fressen für Kläger“

Die österreichische Wochenzeitung Format über die umstrittene Wirtschaftspolitik der ungarischen Regierung.

http://www.format.at/articles/1312/525/355277/ungarn-fressen-klaeger

Die Zeitschrift berichtet über Klagen gegen Ungarn und deren Erfolgsaussichten.

Kálnoky fragt: Ist Ungarn ein Vorbild für Griechenland?

Die WELT Online veröffentlich heute einen Beitrag von Boris Kálnoky zu Ungarn.

http://www.welt.de/wirtschaft/article108888632/Ist-Ungarn-ein-Vorbild-fuer-Griechenland.html

Kálnoky konstatiert, dass Ungarn und Griechenland finanziell in einer ähnlichen Situation stecken. Die Rezepte zu deren Lösung seien jedoch gänzlich andere. Griechenland setze auf Privatisierung, Ungarn auf „mehr Staat“. Der Autor bringt aktuelle Beispiele (E.ON, MOL), wobei die Zwischenüberschrift „Bankensektor ist zu 50% verstaatlicht“ verwundert: Sie stammt wohl von der Redaktion, nicht vom Autor selbst – tatsächlich ist der Bankensektor nicht zur Hälfte verstaatlicht (eine Maßnahme wie die Bundesrepublik Deutschland in Sachen Hypo Real Estate – eine klassische Zwangsverstaatlichung – hat Ungarn noch nicht unternommen). Orbán hat lediglich seinem Wunsch Ausdruck verliehen, der Bankensektor solle zu 50% „in ungarischer Hand“ liegen. Ob damit staatliche oder private Investoren gemeint sind, blieb meines Erachtens offen.

Ein Beitrag, der ohne die üblichen Pauschalanschuldigungen und Verunglimpfungen auskommt. Ein Beitrag, der sich die Fakten nicht um die gewünschte „Story“ herum bastelt.