Empfehlung: Neuer Blog zur Geschichte Ungarns

Heute möchte ich den Lesern einen neuen deutschsprachigen Blog zur Ungarischen Geschichte empfehlen:

http://ungarischegeschichte.wordpress.com/

Der Bitte, auf dieses Projekt hinzuweisen, komme ich gerne nach: Denn die Politik, gerade die ungarische, ist leichter verständlich, wenn man die Historie des Landes (jedenfalls in Grundzügen) kennt.

Ich wünsche gutes Gelingen!

Deutschlandradio Wissen attestiert Hungarian Voice „aktuelle und nüchterne“ Berichterstattung

DRadio Wissen befasste sich heute aus Anlass der Verfassungsänderung mit Ungarn. Im Rahmen der Webschau von Andreas Noll werden mehrere Blogs genannt, unter anderem der „linke Pusztaranger„, die Online-Zeitung Pester Lloyd und

das wohl mit Abstand am intensivsten und immer aktuell gepflegte Angebot Hungarian Voice, wo sich auch wirkliche Ungarnkenner zu Wort melden in den Kommentaren. Und Hungarian Voice ist mittlerweile bekannt dafür, sehr viel grau zu sehen, also wenig schwarz und weiß. Und dann findet man dort auch sehr gute Zusammenfassungen. So ist der Autor jetzt jede einzelne Verfassungsänderung vom Montag durchgegangen und hat sie entsprechend kommentiert. Auch er spricht von einem respektlosen Umgang mit dem Verfassungsgericht, findet aber auch die Alarmstimmung in der ausländischen Berichterstattung übertrieben oder sachlich falsch.“

http://wissen.dradio.de/audioarchiv.55.de.html?drau:station_id=1&drau:searchterm=orb%C3%A1n&drau:from=&drau:to=&drau:page=1&drau:audio_id=179157&drau:play=1

Das Lob gilt ausdrücklich auch denen, die ihres landesspezifisches Wissen als Verfasser von Kommentaren teilen und damit zum Erfolg des Blogs begetragen haben.

Ergänzend: Webschau vom 13.3.2013, 13:02 Uhr

Hungarian Voice bedankt sich für 400.000 Seitenaufrufe

Der gestrige Tag brachte den 400.000 Seitenaufruf.

Dieses für den Blog freudige Ereignis musste natürlich dem „Thema des Tages“, der Grundgesetzänderung, weichen. Mir bleibt abermals nur, mich für das entgegen gebrachte Vertrauen und das überwältigende Interesse zu bedanken. Die unerwartet hohe Resonanz, mit der ich vor ziemlich genau drei Jahren nie gerechnet hätte, ist mir Ehre und Motivation zugleich.

2012 in review

Mit einer von WordPress gefertigten Jahres-Blogstatistik für Hungarian Voice beende ich die Artikelflut für 2012, gönne den Leserinnen und Lesern 24 Stunden Ruhe von der ungarischen Politik und wünsche einen guten Start in ein erfolgreiches neues Jahr 2013!

Hier ist ein Auszug:

Etwa 55.000 Touristen besuchen Liechtenstein jedes Jahr. Dieser Blog wurde 2012 230.000 Mal besucht. Wäre es Liechtenstein, würde es 4 Jahre dauern, bis so viele Menschen es gesehen haben. Dein Blog hatte mehr Besucher als ein kleines Land in Europa!

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Aussagekräftiger als der scherzhaft gemeinte Vergleich mit Liechtenstein (durch WordPress… 🙂 ) ist dieser: Das ebenfalls sehr erfolgreich verlaufene Jahr 2011 brachte noch ca. 122.000 Seitenaufrufe. Das entspricht einer Steigerung um fast 90%! 374 Artikel, d.h. mehr als einer pro Tag, kamen neu hinzu. Auch die Zahl der Kommentare stieg signifikant und betrug 6.708.

Mein eigener Jahresrückblick 2011 ist hier abrufbar.

Mandiner: Beitrag zum ungarischen Wahlrecht

Ein wirklich lesenswerter Beitrag zum neuen Wahlgesetz. Der Autor befasst sich mit einigen Kernaussagen der Kritiker. Leseempfehlung für alle, die ungarisch verstehen.

Der Einstieg: Die Behauptung der französischen Zeitung Libération, das neue Wahlrecht ermögliche es einer Partei, 75% der Mandate zu erlangen, obwohl sie mur 25% der Stimmen erhält. Der Autor tritt dem entgegen, fragt, wie das konkret möglich sein soll (eine Antwort hat er nicht erhalten), und hält fest, mit 25% der Stimmen könne nicht einmal die Hälfte der Mandate erreicht werden.

http://mandiner.blog.hu/2012/08/02/ajanloszelvenyek_korzetek_regisztracio_az_ordogi_valasztasi_rendszerrol

Übersetzung folgt, sobald ich dazu komme.

900 Beiträge in 860 Tagen

Hurra, runde Zahlen müssen gefeiert werden. 🙂

Dieser Beitrag ist der 900. seit dem 25. Februar 2010. Somit erschien seit Februar 2010 durchschnittlich mehr als ein Beitrag pro Tag auf dem mittlerweile größten deutschsprachigen Ungarnblog.

Seit Beginn wurden die Seiten von Hungarian Voice mehr als 266.000 Mal aufgerufen. Den Lesern und denen, die sich aktiv an der Diskussion beteiligen (8.150 Kommentare sprechen eine deutliche Sprache), sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Nur beiläufig sei erwähnt, dass dieser Blog nach wie vor eine reine Freizeitbeschäftigung ist und sich weder über Zuwendungen Dritter noch über „Spenden“ finanziert. So soll und wird es auch bleiben. Besonders gefreut habe ich mich über die Erwähnung auf DRadio Wissen: Der Blog wurde hier als Quelle „zurückhaltender und dosierter“ Kritik bezeichnet.

Der (nach einer Begrüßung) erste inhaltliche Beitrag sei den Lesern nochmals zur Lektüre empfohlen:

https://hungarianvoice.wordpress.com/2010/02/25/der-standard-rechte-wollten-nicht-fur-holocaust-gesetz-stimmen/

Tipp: „Paprika Politik“

Ich bin heute auf eine interessante Webseite aufmerksam geworden:

http://www.paprikapolitik.com/

„This blog is provided by the Common Sense Society of Budapest as an online, English-language platform for the publication and exchange of diverse and differing perspectives about Hungarian politics, economy, and culture. The views represented here are those of the authors and do not necessarily reflect the opinions of CSS. The Common Sense Society does not receive funding from any government entity or political party.“

Es lohnt sich, reinzulesen.

 

Andreas Unterberger über Ungarn

Der Blogger Andreas Unterberger, ehemaliger Chefredakteur der Tageszeitung Die Presse und der Wiener Zeitung, hat einen längeren Bericht zu Ungarn verfasst:

http://www.eu-infothek.com/article/viel-auslaendische-hysterie-viele-eigene-fehler-viele-mutige-reformen

Kurzer Auszug:

Drei Tage lang intensives Eintauchen in ungarische Verhältnisse machen klar: Erstens, die von der Linken geschürte Hysterie ist völlig absurd, dass in Ungarn Demokratie oder Rechtsstaat abgeschafft werden. Zweitens, diese Hysterie ist auch deshalb ein Fehler, weil sie zu einer Stärkung der radikalen Rechten führt und die ungarischen Sozialisten nach ihrer schweren Niederlage tendenziell eher noch mehr diskreditiert. Drittens aber: Die ungarische Regierung hat neben vielen wichtigen und sinnvollen Reformschritten einige gravierende Fehler begangen, die das Land noch Jahre zurückwerfen werden.“

Danke für 100.000 Seitenaufrufe!

Hungarian Voice bedankt sich bei allen Besuchern des Blogs, insbesondere bei den aktiv Mitwirkenden, die eine Diskussion durch ihre Teilnahme erst möglich mach(t)en. Insgesamt wurden 3220 Kommentare zu 595 Artikeln abgegeben.

100.000 Seitenrufe nach 575 Tagen (seit 25.02.2010) bedeutet bis dato einen Durchschnitt von 173 Seitenaufrufen pro Tag. Die positive Entwicklung bei den Besucherzahlen zeigt sich an den bisherigen Zugriffen im Jahr 2011: Insgesamt 88.683 Aufrufe in 265 Tagen (d.h. 334 Zugriffe pro Tag).

Der stärkste Monat (Januar 2011) brachte 14.903 Seitenaufrufe.

Die meisten Kommentare wurden verfasst zu den Beiträgen

Gewaltausbruch in Gyöngyöspata (97 Kommentare)
Budapester Zeitung veröffentlicht „offenen Brief“ von István Lovas an die ausländischen Korrespondenten (73 Kommentare)
Ákos Kertész: Die Ungarn sind genetisch zum Untertan geboren (60 Kommentare)

Neue Kategorie „Leserzuschriften“

Hungarian Voice hat sich entschieden, eine neue Kategorie „Leserzuschriften“ einzurichten. Hierdurch soll den Lesern die Möglichkeit gegeben werden, ihre Anmerkungen – auch „off topic“ – kudzutun und sich an der Diskussion über Ungarn zu beteiligen. Alle Leser werden herzlich dazu aufgefordert, teilzunehmen. Die Zuschriften können über die Kommentarfunktion eingestellt (bitte mit „OT“ kennzeichnen, ich werde den Beitrag dann in die neue Kategorie verschieben) oder per E-Mail an die in „About“ genannte Adresse gesendet werden. Ich bitte bei E-Mail-Zuschriften um Miteilung, ob anonym oder mit Namen veröffentlich werden soll.

Die neue Kategorie dient nicht nur dazu, die Leser zum Mitmachen zu bewegen, sondern soll auch die Zahl der „off topic“ Zuschriften in den Kommentaren zu einzelnen Beiträgen reduzieren helfen.

Die Grundsätze des Blogs (siehe About) gelten weiter. Beiträge, die den Regeln nicht gerecht werden, werden nicht veröffentlicht.