TAZ: Ungarn besteuert Lebensmittel „ungesunde Lebensmittel“ – Salami bleibt verschont

Die Tageszeitung berichtet über die am Montag verabschiedete Besteuerung von Lebensmitteln mit einem hohen Anteil von Zucker, Salz und Koffein. Kritiker bezeichnen die Vorschriften als verdeckten Protektionismus, da bestimmte Lebensmittel mit hohem Fettgehalt – insbesondere die traditionsreichen ungarischen Salami- und Wurstsorten (Kolbász) – von der Besteuerung ausgenommen sind. Voll getroffen werden hingegen mit Energydrinks und Chips vor allem Produkte ausländischer Hersteller.

http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/ungarn-verteuert-zucker-und-koffein/

Wie auch Tabak- und Alkoholsteuern, dürfte die neue Abgabe wenig dazu beitragen, die Ungarn zu einer gesünderen Lebensweise zu motivieren.