Welt: Boris Kálnoky über den Selbstfindungsprozess des ehemaligen Antisemiten und Jobbik-Politikers Csanád Szegedi

Die Welt am Sonntag bringt heute einen langen Beitrag von Boris Kálnoky über die Wandlung und Selbstfindung des Csanád Szegedi, der ehemaligen Nr. 2 der rechtsextremen Partei Jobbik – der plötzlich mit seinen jüdischen Wurzeln konfrontiert wurde.

Wie Szegedi damit umging, wie er zum Antisemiten und Rassisten wurde: Kálnoky versucht, diesen spannenden Fragen nachzugehen.

http://www.welt.de/politik/ausland/article121038974/Warum-ein-Judenhasser-zum-Judentum-konvertiert.html

SZ zum Fall des Jobbik-Politikers Csanád Szegedi

Die Süddeutsche Zeitung greift die Causa Csanád Szegedi auf.

Der EU-Abgeordnete der rechtsextremen Partei Jobbik („Bewegung für ein besseres/rechteres Ungarn“) war in den vergangenen Jahren vielfach durch rassistische und antisemitische Äußerungen aufgefallen. Nun wurde bekannt, dass Szegedis Großeltern mütterlicherseits selbst Juden waren, nach halachischem Recht (der Glaube wird von der Mutter auf die Kinder übertragen) ist Szegedi somit ebenfalls Jude. Szegedi bekannte sich jedoch nicht zu seiner Herkunft, sondern versuchte, ein Parteimitglied zu bestechen, um das Durchsickern dieser Nachricht zu verhindern.

http://www.sueddeutsche.de/panorama/rechtsextreme-jobbik-partei-in-ungarn-antisemit-entdeckt-seine-juedischen-wurzeln-1.1441842

Szegedi ist mittlerweile aus der Partei ausgetreten.