Eurostat: Nettoneuverschuldung in Ungarn 2012 bei 1,9% des BIP

Nach Angaben des Statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat) betrug die Nettoneuverschuldungsquote in Ungarn im Jahr 2012 1,9% des BIP. Die Staatsverschuldung sank gegenüber dem Vorjahr von 81,4% auf 79,2% des BIP.

http://www.portfolio.hu/en/economy/eurostat_records_19_of_gdp_deficit_in_hungary_in_2012.25922.html

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Portfolio.hu: Neuverschuldung im dritten Quartal verschwunden?

Das Internet-Nachrichtenportal Portfolio.hu berichtet über die auf den niedrigsten Stand seit 2000 gesunkene Neuverschuldungsquote des zentralen Haushaltes. Im 3. Quartal 2012 betrug dieses lediglich 0,2% des Bruttoinlandsproduktes. Die ersten drei Quartele brachten eine Neuverschuldung von 1,8%.

Portfolio.hu führt die Zahlen auf eine verbesserte Einnahmensituation und gesunkene Staatsausgaben zurück.

http://www.portfolio.hu/en/economy/hungary_general_government_deficit_disappears_in_q3_2012.25363.html

EU-Gelder: Wer einzahlt, wer rauskriegt

Eine interessante interaktive Aufstellung des Guardian zum Thema „EU-Gelder“. Gezeigt werden die Einzahlungen und Auszahlungen pro Einwohner und Jahr.

http://www.guardian.co.uk/world/interactive/2012/nov/22/eu-budget-interactive-money?fb=native

Um die Spannung vorab wegzunehmen: Nach der Aufstellung zahlt jeder Ungar rechnerisch EUR 83,76 in den EU-Haushalt, erhält aber EUR 533,85 zurück (Verhältnis 1:6,37). Platz zwei nach Litauen (Verhältnis 1: 6,42).

Die Herausgabe der Zahlen zum jetzigen Zeitpunkt, noch dazu in einer britischen Zeitung, verwundert kaum. Das Thema ist vor allem im traditionell EU-kritischen und etwas eigenbrödlerischen Großbritannien heiß: Aktuell läuft der  „Kampf“ um den EU-Haushalt auf Hochtouren: Die jungen Mitgliedstaaten kämpfen für mehr Geld, die „alteingesessenen“ Geberländer – insbesondere Großbritannien und Deutschland – widersetzen sich einer Ausweitung.