Die Welt: Boris Kálnoky zu einer Konferenz zum Thema Roma-Identität

Boris Kálnoky schreibt in der Welt über seine Eindrücke von einer Konferenz zum Thema Roma-Identität, die Anfang Dezember 2013 in Balatonszárszó stattfand. Veranstalter war eine christliche Romaorganisation.

http://www.welt.de/politik/ausland/article123550488/Orbans-Kampf-um-die-Seele-der-Roma-in-Ungarn.html

FAZ berichtet über Roma, die den Aufstieg in die Mitte der Gesellschaft geschafft haben

Ein hervorragender Beitrag mit dem Titel „Erfolgreiche Roma: Ohne Soros wäre ich nicht hier“ über die in Ungarn lebende Minderheit ist seit heute auf FAZ Online abrufbar:

http://www.faz.net/artikel/C30770/erfolgreiche-roma-ohne-soros-waere-ich-nicht-hier-30491349.html

Der Beitrag verzichtet auf das übliche, oberflächliche Bild einer Minderheit, die, den alltäglichen Diskriminierungen der Mehrheitsgesellschaft ausgesetzt, keine andere Möglichkeit hat, als in ihrer ausweglosen und zum Teil schlicht menschenunwürdigen Situation zu verharren.

Die Autorin Michaela Seiser versucht vielmehr, an einigen – gewiss nicht alltäglichen – Musterbeispielen aufzuzeigen, dass der Aufstieg in die Mitte der Gesellschaft durch Bildung, gezielte Förderung und ein hohes Maß an Eigeninitiative und Integrationswillen möglich ist. Seit längerer Zeit ist dieser Beitrag der erste, der die Tatsache offen ausspricht, dass die Verbesserung der Lebensbedingungen der Roma in Ungarn (und in Europa) nicht nur eine Aufgabe der Mehrheitsgesellschaft ist, sondern langfristige Anstrengungen aller Beteiligten erfordert.

Flankierend zum FAZ-Artikel empfehle ich hier verlinkten, aus meiner Sicht hervorragenden Hörbeitrag auf Deutschlandradio:

https://hungarianvoice.wordpress.com/2011/01/19/roma-radiointerview-mit-autor-und-fotograf-rolf-bauerdick/