Deutschlandradio: „Die an der Regierung beteiligte Jobbik-Partei“ nutzt antisemitische Stereotype zur Diskriminierung

Der öffentlich-rechtlich finanzierte Deutschlandfunk berichtete gestern in einer Sendung über Antisemitismus in Ungarns Politik. Es handelte sich zugleich um ein Bericht über eine in Berlin abgehaltene Podiumsdiskussion mit der Philosophin Ágnes Heller, dem Publizisten Paul Lendvai, dem Pianisten András Schiff sowie dem Theaterwissenschaftler Ivan Nagel.

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1653118/

http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article13817158/In-Ungarn-ist-der-Antisemitismus-wieder-hoffaehig.html

Und ja, Sie haben richtig gelesen. Fragt man den Kulturjournalisten Jochanan Shelliem, so ist die rechtsradikale Jobbik mittlerweile sogar an der Regierung in Ungarn beteiligt. Das ist zwar unrichtig, aber den meisten Hörern wird es nicht auffallen. Jobbik ist Oppositionspartei.

Nachtrag:

Die Redaktion von DRadio hat in der geschriebenen Fassung des o.g. Beitrags klarstellend angemerkt, dass Jobbik nicht an der Regierung beteiligt ist. Ich merke an: Nachdem hier im Blog über diesen groben Fehler berichtet wude.