Jobbik führt „Gegenveranstaltung“ zum Jüdischen Weltkongress mit gerichtlicher Genehmigung durch

Die durch das Innenministerium auf Weisung des ungarischen Ministerpraesidenten Viktor Orbán untersagte Jobbik-Demonstration in „Gedenken an die Opfer von Bolschewismus und Zionismus“ konnte heute vormittag mit gerichtlicher Genehmigung stattfinden. Das Budapester Verwaltungs- und Arbeitsgericht hatte das behördliche Verbot ausser Kraft gesetzt. Nach Berichten von hirado.hu versammelten sich mehrere hundert Jobbik-Sympathisanten. Jobbik-Parteichef Gábor Vona vertrat in seiner Rede unter anderem die Auffassung, das Verbot der parallel zum Jüdischen Weltkongress angesetzten Veranstaltung sei als „Machtmissbrauch“ zu werten. Man denke über eine Strafanzeige nach.

 http://www.hirado.hu/Hirek/2013/05/04/12/Anticionista_tuntetes__Budapesten_demonstralt_a_Jobbik.aspx