Mandiner: Beitrag zum ungarischen Wahlrecht

Ein wirklich lesenswerter Beitrag zum neuen Wahlgesetz. Der Autor befasst sich mit einigen Kernaussagen der Kritiker. Leseempfehlung für alle, die ungarisch verstehen.

Der Einstieg: Die Behauptung der französischen Zeitung Libération, das neue Wahlrecht ermögliche es einer Partei, 75% der Mandate zu erlangen, obwohl sie mur 25% der Stimmen erhält. Der Autor tritt dem entgegen, fragt, wie das konkret möglich sein soll (eine Antwort hat er nicht erhalten), und hält fest, mit 25% der Stimmen könne nicht einmal die Hälfte der Mandate erreicht werden.

http://mandiner.blog.hu/2012/08/02/ajanloszelvenyek_korzetek_regisztracio_az_ordogi_valasztasi_rendszerrol

Übersetzung folgt, sobald ich dazu komme.

Gyurcsány holt zum verbalen Gegenangriff aus

Ex-Ministerpräsident Ferenc Gyurcsány hat bei seiner heutigen Rede zum 1. Mai auch zu den Plagiatsvorwürfen im Zusammenhang mit seiner Diplomarbeit ausdem Jahr 1984 Stellung genommen und holte zum verbalen Gegenangriff aus:

http://mandiner.hu/cikk/20120501_gyurcsany_a_jobboldal_lophatta_el_a_szakdolgozatot

Sein Gewissen sei rein. Zu den Vorwürfen sagte er: „Sollen sie es doch beweisen! (…) Ich werde sie auf ihr gesamtes Vermögen verklagen. Denn kein Vermögen ist so viel wert wie meine Ehre.“

Ferner deutete der Politiker an, es könnte im Interesse des Fidesz liegen, seine Diplomarbeit und die seines Schwagers Szabolcs Rozs (dem Bruder seiner ersten Frau) verschwinden zu lassen, um ihm den Beweis seiner Unschuld unmöglich zu machen. Zudem sei der Forschungsleiter der Universität von Pécs Fidesz-Stadtrat. Auch die Behauptung, man wolle ihn politisch ermorden, erhob Gyurcsány erneut. Zudem bezeichnete er – auf Frage eines Reporters – die Aussagen der Familie seiner Ex-Frau als Lügen.