Mehrheit an der Népszabadság steht zum Verkauf

Wie die TAZ berichtet, will der Schweizer Ringier-Verlag seine Anteile an der führenden ungarischen Tageszeitung Népszabadság verkaufen. Mögliche Käufer des Blattes: Regierungsnahe Magnaten oder die Ungarische Sozialistische Partei.

http://www.taz.de/Ungarische-Zeitung-Npszabadsg/!100980/

Medienrat: Fusion im Pressebereich untersagt

Der ungarische Medienrat hat den Zusammenschluss zwischen den Tochtergesellschaften des deutschen Axel-Springer- und des schweizerischen Ringier-Verlages untersagt. Die Fusion sei im Hinblick auf die Marktmacht der Fusionskandidaten geeignet, den im Mediengesetz festgeschriebenen Medienpluralismus negativ zu beeinträchtigen. Ringier produziert u.a. die meistgelesene und oppositionsnahe Qualitätszeitung „Népszabadság“.

http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/ungarn-medienwaechter-verbieten-ringier-axel-springer-fusion_aid_618674.html

Die Wettbewerbsbehörde ist verpflichtet, die Entscheidung des Medienrates in seine kartellrechtliche Bewertung einfließen zu lassen.