Boris Kálnoky über einen Sturm im Wasserglas

Boris Kálnoky befasst sich in der WELT mit der – insbesondere von Spiegel-Online-Autor Keno Verseck erhobenen – Behauptung, der ungarische Ministerpräsident habe Kanzlerin Angela Merkel „Nazi-Methoden“ vorgeworfen. Ein Sturm im Wasserglas, wie Kálnoky resümiert.

Anders als Verseck stellt Kálnoky in seiner Analyse auf Fakten ab und stellt fest, die Worte Orbáns, man möge „keine Kavallerie senden“, hätten sich nicht an Merkel, sondern an den SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück gerichtet, der diese Worte einst als Finanzminister geprägt hat. Und mehr noch: Dass der Vorwurf, Orbán habe Merkel „Nazi-Methoden“ unterstellt, durch Fakten nicht zu untermauern ist.

http://www.welt.de/politik/ausland/article116345279/Viktor-Orban-verbittet-sich-deutsche-Einmischung.html