S&P stuft Ungarn auf Rating BB herab

Die amerikanische Rating-Agentur Standard & Poor’s hat Ungarn von der Tufe BB+ auf BB herabgestuft. Das Land sinkt somit um eine weitere Bonitätsstufe im so genannten Ramschbereich. Die Aussichten bezeichnet S&P als stabil, was weitere Herabstufungen vorerst nicht erwarten lässt.
Die Herabstufung wurde mit der „unberechenbaren Wirtschaftspoltik“ der ungarischen Regierung begründet. Diese könne sich mittelfristig negativ auf das Wachstum auswirken.

http://biz.thestar.com.my/news/story.asp?file=/2012/11/24/business/20121124111329&sec=business

Standard & Poor´s: Herabstufung Ungarns?

Die Agentur Standard & Poor´s hat Ungarn auf Beobachtungsstatus für eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit gesetzt. Reuters berichtet:

http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE7AB05N20111112

Ein Downgrading würde Ungarn bei der Kreditwürdigkeit auf Junkbond-Status setzen, was zu einer Verteuerung der Finanzierungskosten führen würde. Die Rating-Agentur begründet die Bewertung im wesentlichen mit unberechenbaren Maßnahmen in der Wirtschaftspolitik.

Als Zeichen eines rückläufigen Investorenvertrauens ist auch zu sehen, dass die Ende Oktober 2011 durchgeführte Auktion 12-monatiger staatlicher Schuldverschreibungen erfolglos verlief.

Ende Oktober 2011 wies der Staatshaushalt gleichwohl einen Überschuss in Höhe von ca. 242 Milliarden Forint auf. Der Überschuss ist auf Einmalerlöse auf der Verstaatlichung der priaten Rentenversicherung zurück zu führen.