Laut Staatsanwaltschaft erfüllen die Aussagen von André Goodfriend über NAV-Chefin Vida den Tatbestand der Verleumdung

Nach Angabe von Barnabás Futó, dem Anwalt von Ildikó Vida, der Leiterin der Finanzbehörde, wertet die ermittelnde Staatsanwaltschaft die Aussagen des Geschäftsträgers der US-Botschaft über seine Mandantin, wonach diese in Korruptionsfälle verstrickt sei, als Straftat. André Goodfriend habe Vida verleumdet („rágalmazás“).

Die Staatsanwaltschaft hat das ungarische Außenministerium ersucht, die USA um die Aufhebung der diplomatischen Immunität Goodfriends zu bitten.

http://index.hu/belfold/2015/01/09/az_ugyeszseg_szerint_goodfriend_ragalmazott/

https://hungarianvoice.wordpress.com/2014/12/11/nav-chefin-ildiko-vida-erstattet-anzeige-gegen-andre-goodfriend/

https://hungarianvoice.wordpress.com/2014/11/05/bestatigt-nav-chefin-ildiko-vida-von-us-einreiseverbot-betroffen/

Urteil: Jobbik darf nicht als „neonazistisch“ bezeichnet werden

Das Hauptstadtgericht hat den Historiker László Karsai zum Widerruf einer ehrverletzenden Äußerung verurteilt.

Karsai hatte die im Parlament vertretene rechtsradikale Partei Jobbik als „neonazistisch“ bezeichnet. Das Gericht bewertete in seinem Urteil erster Instanz die Aussage Karsais als verleumderisch Verletzung des guten Rufes. Der noch nicht rechtskräftigen Entscheidung zufolge muss sich Karsai nun innerhalb von zwei Wochen bei Jobbik schriftlich entschuldigen. Auch die Prozess- und Anwaltskosten gehen zu seinen Lasten.

Karsai hatte sich darauf berufen, dass es sich um ein Werturteil gehandelt habe. Er habe seine Meinung geäußert.

http://index.hu/belfold/2013/03/23/a_birosag_szerint_nem_neonaci_a_jobbik/