Wahllokale weiter geöffnet

Nach Presseberichten befinden sich noch immer bis zu 1000 Abstimmungswilligen vor einzelnen Wahllokalen. Allein in Budapest sind derzeit noch 17 Wahllokale geöffnet.

Zwischenzeitlich haben einige Radio- und Fernsehsender ihre Wahlberichterstattungen vorläufig unterbrochen, um die „Kampagnenruhe“ – die erst bei Schließung der Wahllokale endet – nicht zu verletzen.Vor Bekanntgabe der Entscheidung, die Stimmabgabefrist zu verlängern, wurden bereits einzelne Exit-Poll-Umfragen veröffentlicht: Demnach liegt Fidesz bei 54-59%, die Sozialisten (MSZP) bei ca. 20%, Jobbik bei 15-17% und LMP bei 5-6%.

Wahl 2010: Wahlbeteiligung (15 Uhr)

Die Wahlbeteiligung bei der laufenden Parlamentswahl bleibt weiter knapp unter dem Wert des Jahres 2006. Bis 15 Uhr gaben 46,78% der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. 2006 lag der Wert bei 48,89%, 2002 bei knapp 52%.

Budapest führt die Liste der „Aktiven“ mit 50,72% an. Besonders niedrig liegt der Wähleranteil derzeit in den Komitatsbezirken Baranya (43,54%) und Tolna (43,69%).

Die Wahllokale schließen um 19 Uhr.

Quelle: http://www.valasztas.hu



Wahl 2010: Wahlbeteiligung (13 Uhr)

Die Wahlbeteiligung um 13 Uhr liegt nach wie vor etwas unterhalb des Wertes von 2006. Bis 13 Uhr gaben 35,88 % (2006: 38,22%) der Wahlberechtigten ihre Stimme ab.

Budapest hält in Sachen Wahlbeteiligung einstweilen die Spitzenposition: 39,6% der Wahlberechtigten haben ihre Stimme bereits abgegeben (2006: 44%). An zweiter Stelle steht das Komitat Pest mit 38,71% (2006: 40,13%). Schlusslicht ist das westungarische Komitat Zala mit 32,58%.

Die Wahllokale schließen um 19 Uhr.

Quelle: http://www.valasztas.hu

Wahl 2010: Wahlbeteiligung (11 Uhr)

Die Wahlbeteiligung ist derzeit etwas geringer als vor vier Jahren. Bis 11 Uhr gaben 24,8 % der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Im Jahr 2006 hatte die Beteiligung zur gleichen Zeit bei 27,2 % gelegen.

Die bislang höchste Wahlbeteiligung weisen die Komitate Békés (27,6%), Heves (27,25%) und Jász-Nagykun-Szolnok (27,09%) auf. Hingegen nahmen in Szabolcs-Szatmár-Bereg nur 21,72% der Wahlberechtigten teil. Budapest liegt mit 24,25% etwa im Durchschnitt.

Die Wahllokale schließen um 19 Uhr.

Quelle: http://www.valasztas.hu

Meinungsforschungsinstitut: Erwartete Wahlbeteiligung bei 67%

Nach aktuellen Umfagen wächst die Bereitschaft der ungarischen Wähler, an der Parlamentswahl am 11.04.2010 (2. Wahlgang: 25.04.2010) teilzunehmen, derzeit von Woche zu Woche an. Sie stieg von 60% im Januar auf zuletzt 67%.

Eine niedrige Wahlbeteiligung begünstigt traditionell eher extreme Parteien, da diese eher in der Lage sind, ihre Wähler zur Stimmabgabe zu bewegen. Im Fall Ungarn kommt hinzu, dass bislang von einer großen Zahl von Nichtwählern aus dem sozialistischen Lager – dem voraussichtlichen Wahlverlierer – ausgegangen wurde. Sollte das sozialistische Lager „seine“ Stammwähler zum Urnengang motivieren können, könnte dies die im Bereich des Möglichen liegende 2/3-Mehrheit für die Oppositionspartei Fidesz gefährden.

Die Umfrage geht davon aus, dass Fidesz, Jobbik und MSZP den Einzug in die Volksvertretung schaffen.

Quelle: http://www.rtlhirek.hu/cikk/311737