Wiener Zeitung zur Berufung Navracsics´ an den „Katzentisch“ der EU-Kommission

Die von der Republik Österreich herausgegebene  Wiener Zeitung bewertet das vom ungarischen Außenminister Tibor Navracsics zu übernehmende Ressort Kultur, Jugend, Bildung und EU-Bürgerschaft bei der EU-Kommission als „Degradierung“ und führt diese auf die „konstant EU-feindliche“ Politik der ungarischen Regierung zurück.

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europaeische_union/659470_Lektion-fuer-Orban.html

dpa-Korrespondentin Kathrin Lauer sieht „Ungarn fest in Orbán-Hand“

Die Wiener Zeitung veröffentlicht einen Beitrag der dpa-Korrespondentin Kathrin Lauer zur kommenden Wahl am 6. April 2014. Lauer sieht die Wahl für die Opposition als praktisch verloren und legt ihre Sicht der Dinge zu den Gründen der Favoritenrolle der Regierungspartei Fidesz dar:

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europastaaten/?em_cnt=602295

Wiener Zeitung: Was hat Rumänien, was Ungarn nicht hat – fragt Ulrich Schacht

Harte Worte findet der ehemalige Chefredakteur der Welt am Sonntag, Ulrich Schacht, zum Thema „Ungarn vs. Rumänien“. Der Journalist kommentiert in der Wiener Zeitung den aus seiner Sicht bemerkenswert nachgiebigen Umgang bzw. die verhaltenen Reaktionen zum rumänischen Ministerpräsidenten Victor Ponta und stellt es den teils hysterischen (Schacht: „Hetze“) Tönen gegenüber der ungarischen Orbán-Regierung  gegenüber.

http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/479008_Was-hat-Rumaenien-was-Ungarn-nicht-hat.html

Fazit Schachts: Gegenüber Ponta wird Nachsicht geübt, weil er „links“ ist und mit dieser Einstellung eher auf einer Wellenlänge mit den „internationalistischen Sozialisten“ und den „Liberalkapitalisten“. Und die haben – so Schacht – auf EU-Ebene das Sagen.

Andreas Unterberger über Ungarn

Der Blogger Andreas Unterberger, ehemaliger Chefredakteur der Tageszeitung Die Presse und der Wiener Zeitung, hat einen längeren Bericht zu Ungarn verfasst:

http://www.eu-infothek.com/article/viel-auslaendische-hysterie-viele-eigene-fehler-viele-mutige-reformen

Kurzer Auszug:

Drei Tage lang intensives Eintauchen in ungarische Verhältnisse machen klar: Erstens, die von der Linken geschürte Hysterie ist völlig absurd, dass in Ungarn Demokratie oder Rechtsstaat abgeschafft werden. Zweitens, diese Hysterie ist auch deshalb ein Fehler, weil sie zu einer Stärkung der radikalen Rechten führt und die ungarischen Sozialisten nach ihrer schweren Niederlage tendenziell eher noch mehr diskreditiert. Drittens aber: Die ungarische Regierung hat neben vielen wichtigen und sinnvollen Reformschritten einige gravierende Fehler begangen, die das Land noch Jahre zurückwerfen werden.“

Wiener Zeitung: Ungarn versucht Annäherung an IWF und EU

Die Wiener Zeitung berichtet:

Nach der Herabstufung auf Ramschstatus bemüht sich Ungarns Regierung händeringend um eine Annhäherung an internationale Geldgeber. Mit einer politischen Kehrtwende soll die angeschlagene Wirtschaft stabilisiert werden. Dazu soll das schwierige Verhältnis zur Europäischen Union, dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und den nationalen Banken verbessert werden.“

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/europa/414315_Ungarns-Regierung-ringt-um-Gunst-der-Geldgeber.html