Budapester Zeitung rechnet mit „schlecht recherchierenden“ und „böswilligen“ Korrespondenten ab

Es geht auch anders. Gergely Kispál von der (nicht zum Regierungslager zählenden) Budapester Zeitung berichtet über das übermäßig schlechte Ungarn-Bild in der Westpresse und attestiert den Beiträgen im besten Fall „schlechte Recherche“, im schlimmsten Fall sogar „Böswilligkeit“.

Der lesenswerte Beitrag ist hier abrufbar:

http://www.budapester.hu/index.php?option=com_content&task=view&id=6945&Itemid=26

5 Kommentare zu “Budapester Zeitung rechnet mit „schlecht recherchierenden“ und „böswilligen“ Korrespondenten ab

  1. Was schreiben Sie denn da für seltsame Aufforderungen, dieser Herr Kispál gehörte schon immer zu den regierungstreuen Schreiberlingen des Systems, – und das schon sehr lange. Lesen Sie mal die anderen Beiträge in dieser regierungsnahen Zeitung, da werden Sie sich aber wundern – oder auch nicht, weil Sie selbst so denken, wie man Ihren tendenziösen Beiträgen auf dieser Seite anspürt. Dann ist aber auch das Lesen für Sie nicht ersprießlich… Lassen Sie es!

    Gruss Lindner

  2. Tja, da hat er sich der Budapester Journalist an ein paar Kleinigkeiten festgebissen,
    aber ich sah im Fidesznahen ECHO TV Zsolt Bayer mit Csurka reden und Csurka konnte implizit versteht sich, den Juden vorwerfen, die ungarische Sprache zu verhunzen, dann sah ich einige Talmuderklärungen einiger Antisemiten. Im Fidesznahen Magyar Hirlap gibt es auch antisemitische Artikel zuhauf und das gleiche findet man in der Fidesznahen Wochenzeitung Magyar Demokrata.
    Doch Schwamm darüber, wie über den Lebensraum und den Nationalbruder (nemzettestvér). Und wenn alles so läuft wie bis jetzt wird Ungarn bald eine völkische Demokratie.

    • dass jetzt die westliche presse an der romahetze und dem antisemitismus in ungarn schuld sind, ist mir neu
      anscheinend ist diese hetze in ungarn vielen so normal geworden, dass sie sich nur mehr über das ausland aufregen, weil dieses die hetze als nicht normal betrachtet

      denken sie einmal darüber nach

  3. Das ist aber schon eine böse Unterstellung, ich fände alles was nicht „Népszava“ und „galamus“ ist als „tendenziös“. Ich zitiere ja in meinen Artikeln auch Magyar Hirlap und Magyar Demokrata, und die Artikel die ich erwähne bezeichne ich nicht tendenziös sonder antisemitisch oder neo-pfeilkreuzlerisch.
    Und wenn Sie meine Artikel in der Vergangenheit gelesen hätten, dann hätten sie festgestellt, dass ich auch in der Zeit von 2002 bis 2010 kritisch über Ungarn und auch über die linke Regierung schrieb.
    Aber solche Kleinigkeiten passen nicht ins Bild.
    Kritischer Journalismus ist in Ungarn nicht erwünscht und so versucht man mit allerlei Unterstellungen solche mundtot zu machen.
    Im übrigen rate ich Ihnen – da Sie ungarisch verstehen – meine III/III Papiere, die ich erhielt – und die im Internet zu finden sind – zu lesen.
    Auch die Regierung Kádár fand meine Schreibe unsympathisch.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s