Ungarn tilgt IWF-Restdarlehen

Die ungarische Nationalbank (MNB) teilte heute mit, dass sie das noch offene Restdarlehen in Höhe von rund 721 Mio. EUR beim Internationalen Währungsfonds (IWF) getilgt hat.

http://www.mnb.hu/Sajtoszoba/mnbhu_pressreleases/mnbhu_pressreleases_2013/mnbhu_sajtokozlemeny_20130807

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13 Kommentare zu “Ungarn tilgt IWF-Restdarlehen

  1. Gyurcsány und Bajnai hätten den „Rest“ Zahlen sollen. Mehr wäre allerdings als Wiedergutmachung korrekt gewesen. Man muss jedoch Realist bleiben. Mehr „Rest“ hatte auch Gyurcsánys Portemonnaie nicht hergegeben.

  2. Noch was zum Thema IWF:
    „Österreichische Banken wie die Erste Bank sind gut in Ost und Mitteleuropa unterwegs.
    Der Privatisierungsdruck (des IWF) hat den Konzernen aus den Industrielandern weltweit neue Einkaufs- und Anlagemöglichkeiten für Gelder in Milliardenhöhe eröffnet. So privatisierten die Länder in Lateinamerika oder Osteuropa reihenweise ihre staatlichen Versorger wie Telefongesellschaften, Wasser- oder Elektizitätsgesellschaften – in der Erwartung, dass diese Unternehmen diese Dienstleistungen dann wirtschaftlicher bereitstellen würden. Bis zum aktuellen Zeitpunkt bestimmen in IWF und Weltbank diese Industrieländer die Marschrichtung…..( Let,s make money, Caspar Dohmen, 2008, S.115)

    Anmerkung: Ja, da haben die Österreicher ja gleich x-mal zugeschlagen durch:
    – die wohlwollende Unterstützung finanzkapitalistischer Liberaler (Bajnai) und
    pseudolinker Politiker (Gyurcsány), die den Staat Ungarn von 50 auf 80% verschuldeten
    – die Zuhilfenahme des IWF und seiner imperialistischen Politik (Versorger)
    – mit Devisenkrediten von Erste Bank und Raiffeisen (Privatverschuldung)
    – durch eine wunderbare Medienarbeit, die nach dem Zusammenbruch alles dem Einen in die Schuhe schiebt (Orbán)

    Heute weiss ich, warum die Linke in Ungarn so saft – und kraftlos ist. Sie ist ein Trümmerhaufen, der moralisch noch hinter Fidesz steht. Nur der Intellekt von 3Sat, ARD, Spiegel, Zeit, ZDF, SPD, Grünen, SPÖ, Kronen-Zeitung… vermag dies nicht im Ansatz zu erfassen.
    Gute Nacht!

  3. mein problem ist eigentlich nur, dass die westlichen konzerne die überdurchschnittlich hohe gewinne eingefahren haben nun wo es nur geht gegen den ungarischen staat bashen weil gewisse bereiche reguliert werden und sie nicht mehr narrenfreiheit haben…

  4. Nach der Siegesfeier gegen den Klassenfeind IWF jetzt das Erwachen:

    „The European Union does not finance 13 out of Hungary’s 15 operative programmes therefore the government will work out an action plan urgently which will be discussed already on 14 August, said János Lázár the newly appointed head of the National Development Agency on Monday. He has also sent a message to Sándor Csányi, head of the country’s largest bank, OTP.“
    http://www.portfolio.hu/en/economy/hungary_could_lose_huf_500-600_bn_eu_funding_lazar.26477.html

    Da gibt es einen Klärungsbedarf, wer die die ca. 15 % Eigenmittel aufbringen soll: der Staat (Regierung, Kommunen) oder die Banken?

    • Von Klärungsbedarf im Bezug auf die 15% Eigenmittel lese ich nichts. Sondern davon, dass die EU 13 von 15 Förderprojekten unter die Lupe nimmt. Weil man befürchtet, dass es dort nicht mit rechten Dingen zugeht. Lázár versucht nun, auch unter Inkaufnahme von Strafen, an das Geld zu kommen.

      Aber was hat das mit der Rückzahlung des IWF-Kredites zu tun, Szarvasi?

      • vermerken sie, werter hv, dass ihr blog – nicht zuletzt ob ihrer argumentationsweise – im begriff ist einzuschlafen?

        wie gedenken sie ihn neuerlich zu befeuern?

        meine wenigkeit würde jedenfalls ein verschwinden des blogs, in anbetracht bisheriger leistung, nicht bedauern.

      • am liebsten mag jedoch ich ihre unüberlegten spontan-emotionellen reaktionen (hier ein smily, dort ein überheblicher kommentar etc…). wegen derer wäre ein verschwinden durchaus schade – bezeugen sie doch bravorös ihre abgehobenheit.

        wie sehen sie denn ihre bisherig erbrachte leistung? sind sie zufrieden mit ihrem blog? und woran messen sie überhaupt ihren erfolg – jenseits der klickzahlen?

      • wie gedenken sie ihn neuerlich zu befeuern?

        Die Krampfe macht sich Sorgen?

        Gar kein Grund zur Sorge, Pfeifer kommt wieder. Und mit ihm der verkrampfte Rattenschwanz, den er mit sich zieht.

        Einen schönen Sommertag!

  5. Megint uniós pénzek visszatartására készül Brüsszel? (mno, 13.8)
    Wieder wird Brüssel Unions-Geld zurück halten? Logo. Man könnte
    Orbán vor der Wahl die Bilanzen versauen. Letzte Chancen vor der
    Wahl 2014.
    Gute oder notwendige Investitionen blieben dann auf der Strecke liegen
    – wie Züge im Mainzer Hauptbahnhof.
    Auftauen von Geldern nach MSZP-Sieg 2014.
    Brüsseler Vedrständnis nur für korrupte Regierungen, die lügen! Wie 2006.

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