Budapest Pride verläuft friedlich

Das heute veranstaltete Budapest Pride Festival verlief friedlich. Die Organisatoren der Demonstration von Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen sowie sonstigen „queeren“ Menschen sprechen von mindestens 80.000 Teilnehmern (Index.hu schätzt die Zahl auf ca. 10.000).

Ein großes Polizeiaufgebot schützte die Veranstaltung vor rechtsradikalen Gegendemonstranten, die an mehreren Stellen versuchten, den Marsch zu stören. Zu Zusammenstößen kam es nach bisherigen Pressemeldungen nicht.

Das Internetportal Index.hu spricht von der friedlichsten Budapest Pride seit vielen Jahren.

Zum ersten Mal nahmen auch Unternehmen – z.B. Google – an der Veranstaltung teil, um ihre Solidarität zu bekunden und gegen Diskriminierung wegen sexueller Orientierung Flagge zu zeigen. Auch mehrere diplomatische Vertretungen unterstützten das Festival.

http://index.hu/belfold/2013/07/06/ez_a_melegfelvonulas_mas_volt_mint_a_tobbi/

Advertisements

30 Kommentare zu “Budapest Pride verläuft friedlich

  1. Derdák dementiert die Erklärung der Polizei. Die wollte nicht gegen die 30 schwarz uniformierten Mitglieder einer dieser angeblich nicht existierenden Garden vorgehen.
    D.h. wir haben zwei Versionen.
    http://galamus.hu/index.php?option=com_content&view=article&id=221054
    http://www.nepszava.hu/articles/article.php?id=660223

    Interessant ist auch was der Pester Lloyd dazu schreibt, der über „homophobe Erklärungen von Fideszpolitikern: Fidesz-Funktionäre outen sich als Schwulenhasser“ berichtet

    Die blieb leider aus: Regierungsnahe “Elternvereine” mahnen, “besorgte Mütter” schreiben Briefe an regierungstreue Medien, Budapests Oberbürgermeister Tarlós lehnte eine zuvor zugesagte Unterstützung der Eurogames (eine Art schwul-lesbische Olympiade) im Vorjahr ab. Auf einen Protest seines Berliner Amtskollegen Klaus „Und das ist gut so“-Wowereit antwortete Tarlós mit einem Brief, der vor unterdrücktem Hass nur so glüht. Erst vor wenigen Tagen ejakulierte ein Fidesz-Regierungskommissar „für die Förderung des Rechtsbewußtseins und des nationalen Kulturerbes“, Imre Kerényi, aus den Tiefen seines Gemüts, als er den forcierten Abgang des schwulen (und linken!) Regisseurs und Nationatheaterdirektors Alföldi mit den Worten feierte, dass die “Schwuchteleien” nun ein Ende hätten und endlich “wieder Liebe und treuer Glauben” ins Theater einzögen. Homophobie, überhaupt Intoleranz gegen alles von der sog. Norm Abweichende, ist in Ungarn, wie überall in Osteuropa immer noch tief verankert und auch keine unbedingte Spezialität der Rechten. Sie artikulieren sich manchmal nur klarer.

      • ach, wieder nur so ein mager- turó (magerquark): was wird denn durch den verweis auf frankreich an der lage in ungarn besser?

      • Joe di Maggio ich habe Pester Lloyd zitiert, der hat über Osteuropa und Homophobie eine Bemerkung gemacht, wenn Sie damit Probleme haben, rate ich sich mit P.L. auseinanderzusetzen.

  2. Richtig, wir haben zwei Versionen. Ich war nicht dabei, kann also nicht beurteilen, welche stimmt. Können Sie es?

    In Anbetracht der oben wiedergegebenen Passage des Lloyd freue ich mich umso mehr, dass es seit 2010 nicht zu Gewalttätigkeiten in einem Ausmaß gegen die Pride kam, die bis 2009 an der traurigen Tagesordnung waren. Ich habe keine Hoffnung, dass Sie meine Freude darüber teilen, aber eine Erklärung haben Sie hoffentlich. Ich wäre erfreut, sie zu hören!

  3. HV wenn es so ist, wie Sie schreiben, dann freue ich mich. Ich habe auch die Regierungen vor 2010 öffentlich kritisiert, weil sie nicht energisch genug gegenüber gewalttätigen rechtsextremistischen Gruppen aufgetreten sind. Allerdings hat Fidesz damals erfolgreich Gesetze gegen Hasspredigten verhindert. Und unvergessen ist die Beteiligung einer Fideszabgeordneten an den Zusammenrottungen der „Ungarischen Garde“.
    Freilich halte ich die Regierungspropaganda nicht für seriös. Da wird doch im Ausland behauptet, die uniformierten paramilitärischen Organisationen wären verboten, doch die marschieren landauf landab, so auch vorgestern.
    Ungarn ist ein Paradies für Neonazi, die dort ihre bewaffnete Übungen abhalten und sich auch mitten in Budapest zum „Tag der Ehre“ zusammenrotten können.
    Das ist keine Ursache, um sich zu freuen.

  4. HV Natürlich war das schlimm was da geschah. Ich habe aber zur keiner Zeit PR für die vorherige Regierung gemacht und die auch kritisiert.

    Doch wenn Schuldirektor Derdrák die Sache richtig schildert, dann ist einiges bei der ungarischen Polizei nicht in Ordnung. Ich erinnere mich an das Bemühen der ungarischen Polizei, dem Opfer, der heuer von zwei Polizisten in Izsák erschlagen wurde, zunächst die Schuld zu geben. Die Glaubwürdigkeit von Polizeimeldungen wurde dadurch nicht bestärkt.
    Ich sah vor ein paar Wochen die Erklärung des Regierungskommissars I. Kerényi der von den „Schwuchteleien“ von R. Alföldi sprach. Das gehört in einer zivilisierten Gesellschaft nicht zum guten Ton.
    Ich kann mich gut erinnern, dass ich lange vor Jörg Haiders tödlichem Unfall von einem ausl. Kollegen auf Haiders sexuelle Orientierung angesprochen und gefragt wurde ob das in Österreich bekannt ist und weshalb kein österreichischer Journalist darüber berichte. Ich antwortete dem Kollegen, dass solange Jörg Haider nichts dazu erklärt, seine sexuelle Orientierung seine Privatsache bleibt und daher auch nicht erwähnt werden sollte.
    HV ich denke, es gibt zivilisatorische Normen, die auch in Ungarn nicht unterschritten werden sollten.

    • Nun, der Fall Haider dürfte mit dem hiesigen Vorfall nichts zu tun habe. Ich verstehe den Zusammenhang auch nicht, den Sie herstellen möchten.

      Der Fall Izsák ist mir anders in Erinnerung. „Die Polizei“ hat die beiden prügelnden Beamten wurden bereits einen Tag nach dem Vorfall aus dem Dienst entlassen. Weiters ermittelt die Staatsanwaltschaft. Ich nenne das eine schnelle und angemessene Reaktion der Polizei auf mutmaßlich faule Äpfel in ihren eigenen Reihen. Und auch Ministerpräsident Orbán setzte ein klares Zeichen, als er am Grab des Opfers seine Aufwartung machte.

      Kerényi ist ein alter, verbohrter und hasserfüllter Mann, den man nicht mehr ernstnehmen darf. Selbst Fideszler schütteln über seine ANgriffe gegenüber Alföldi den Kopf. Kein Grund, die Polizei zu verdächtigen.

      • 1) Polizei Izsák, die erste Version war, das Opfer hätte die Polizisten angegriffen. Der Polizist, der die Wahrheit sagte und bezeugte wurde gemobbt und suspendiert.
        2) Ich zeigte auf, wie im Gegensatz zu den Angriffen gegen Alföldi, in Österreich niemand Haider wegen seiner sexuellen Orientierung angriff.
        3) Sie meinen also, Orbán läßt einen verbohrten und hasserfüllten Mann als Kommissar weiter agieren. Denn von seiner Absetzung habe ich nichts erfahren. Habe ich da was verpasst?

      • Diese Figur in den Posten eines Kulturpolitikers zu hieven, war einer der größten Fehler Orbáns. Offenbar ist der Regierungschef aber nicht fähig, in dieser Frage über seinen Schatten zu springen und Kerényi dahin zu schicken, wo er hingehört. Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, ihn vor Jahren auf einer der DVDs, die der Zeitung „Magyar Demokrata“ beigefügt waren, zu erleben. Und hatte zum Glück vorher nichts gegessen.

        Kerényi scheint zeitweise ein guter Theaterregisseur gewesen zu sein, sonst hätte er wohl weder den Kossuth-, noch den Jászai-Preis erhalten. Was er aber seit seiner Berufung in die Rolle des Kulturpolitikers von sich gibt, geht auf keine Kuhhaut. Er ist aber nicht der einzige „Opi“, der nochmals groß rauskommen will und weniger durch aktuelle Fähigkeiten als mit seinem hohen Alter für sich wirbt. Alter schützt vor Torheit nicht. Und wie wir an ihm sehen, bedeutet eine gewisse Größe im Kulturleben nicht, dass man politisch zu etwas taugt: Da fallen mir übrigens noch weitere Namen ein, auf die das zutrifft. Wenn die auch keine Rolle in der Regierung haben – Kerényi muss Orbán tatsächlich als „Griff daneben“ verbuchen.

        Sie sehen also, ich gebe Ihnen Recht, was Kerényi betrifft.

    • @ Karl Pfeifer | 8. Juli 2013 um 13:13

      Ich erinnere mich noch sehr lebhaft, wie die Angelegenheiten Ole von Beusts schön in der Presse ausgebreitet wurden – noch bevor er sich dazu äusserte. (Er hat übrigens gerade seinen fast 40 Jahre jüngeren ehemaligen Schülerpraktikanten geheiratet, auch kein Geheimnis im zivilisierten Deutschland.) Immer wieder ist auch der Münchner OB ein Thema – wenn auch nur in München. Er ist meines Wissens (Irrtum vorbehalten) einmal juristisch gegen Spekulationen vorgegangen, seitdem liegt eine Käseglocke über der Angelegenheit. Wowereit informierte vorsorglich die Presse, um nicht ins Gerede zu kommen.

      Demgegenüber war Demszky in Ungarn sehr lange kein Thema – bis Kuruc.info kam.

      Was ich sagen möchte: Holen Sie bitte nicht die Zivilisationskeule heraus.

      PS: Österreich…! Seit ich in Österreich von einem Polizisten auf der Autobahn aufgefordert wurde, ihn zu bestechen, halte ich ganz besonders Österreich nicht für ein Land, welches man als Musterbeispiel für zivilisatorische Normen loben sollte. Um Sidos Worte zu benutzen: „Österreich ist, wie ich es erwartet habe: spiessig und korrupt.“

      • 1) Es tut mir Leid, ich kenne die von Ihnen erwähnten deutschen Beispiele nicht.

        2) Ich habe in Österreich noch nie erlebt, dass ein Regierungsbeauftragter eine homophobe Bemerkung gemacht hätte. In Ungarn ist das geschehen und das kritisiere nicht nur ich konkret, sondern auch viele Ungarn sowie HV. Das ist doch keine Zivilisationskeule.

        3) Ich kritisiere die ungarische Regierung, erlaube mir aber keine Pauschalurteile über Ungarn zu fällen. Aber natürlich haben Sie Joe DiMaggio das Recht, Österreich pauschal zu verurteilen, weil ein Polizist Ihnen – wie Sie schreiben – ein unanständiges Angebot gemacht hat. Ich kenne einige österreichische Autofahrer, die ähnliches über ihre Erfahrungen in Ungarn erzählten.

      • @Karl Pfeifer | 8. Juli 2013 um 15:36

        1) Dann lesen Sie anscheinend keine Zeitung, zumindest Ole von Beust und Wowereit sollten Sie kennen. Hier erfahren Sie mehr:
        http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/514220/Homosexuelle-Politiker_Die-Scham-ehrlich-zu-sein (Den Link fand ich nach 10 Sekunden Google-Recherche.)

        2) Im oben zitierten Link befindet sich auch diese schöne Passage: „Etwa die Grazer Vizebürgermeisterin Lisa Rücker, die dort seit vergangenem Jahr in einer schwarz-grünen Koalition ist. Übrigens ausgerechnet mit VP-Bürgermeister Siegfried Nagl, der zuvor das Zusammenleben Homosexueller als abnormal bezeichnet hatte.“
        So viel dazu.

        3) Sie schrieben: „Ich sah vor ein paar Wochen die Erklärung des Regierungskommissars I. Kerényi der von den ‚Schwuchteleien‘ von R. Alföldi sprach. Das gehört in einer zivilisierten Gesellschaft nicht zum guten Ton.“ Sowie: „HV ich denke, es gibt zivilisatorische Normen, die auch in Ungarn nicht unterschritten werden sollten.“ Was ist das bitte, wenn kein Pauschalurteil?

        Ich habe grossen Respekt vor Ihrer geistigen Fitness und stehe Ihrem politischen Lager wahrscheinlich nicht allzu fern. Dennoch nervt mich Unredlichkeit in der Argumentation entsetzlich. Daher haben mir ein wenig die Finger gejuckt (ebenso wie neulich bei dem Spezialisten, der Enthaltungen zu den Ja-Stimmen zählte, um eine bereits ausreichend von Fakten gestützte Aussage künstlich aufzublasen; darin sind Sie auch Experte und das ist schade, denn so dankt Ihnen niemand, auch wenn Sie Recht haben).

    • „Das gehört in einer zivilisierten Gesellschaft nicht zum guten Ton.“

      richten wir den blick doch mal zwischendurch auf evtl wesentlichere fragen.

      wie weit kommen wir mit solchen unterstellungen – wer sagt, dass ungarn überhaupt zur „zivilisierten welt“ gehören will?

      ein interessantes begriffspaar, über das es sich doch allzu trefflich zu streiten lohnt, oder?

      „HV ich denke, es gibt zivilisatorische Normen, die auch in Ungarn nicht unterschritten werden sollten.“

      normensetzungen dieser art werden wohl offenbar ebenfalls von gewissen und uu auch weiten kreisen als innerstaatliche angelegenheit aufgefasst und ergo auch so verkauft werden – mit wahlstretegischem erfolg. also was tun mit ungarn in seinem querulantenwahnsinn?

      http://www.anthrolexus.de/Topos/15421.html

  5. Joe di Maggio
    1) postings werden schnell geschrieben. Die Namen des Berliner sowie Hamburger Bgm waren mir bekannt. Nicht interessiert haben mich ihre sexuelle Orientierung. Beim Berliner Bgm habe ich zur Kenntnis genommen, nicht beim Hamburger
    2) Auch wenn Sie mich deswegen schelten, es war nicht mir nicht bekannt, dass der Grazer Bgm einen homophoben Ausspruch getan haben soll. Aber wie ich jetzt durch googlen erfahren habe, hat es ihm bei den letzten Wahlen nichts genützt und in der Öffentlichkeit für Empörung gesorgt. Auf alle Fälle ist der Grazer Bgm kein Regierungskommissar sondern ein von den Grazern gewählter Politiker. Politiker können sich natürlich irren. So hat Eva Balogh auch einen Spruch Orbáns zur Ehe kritisiert:
    http://hungarianspectrum.wordpress.com/2013/07/08/viktor-orban-and-the-4000-year-old-history-of-marriage-between-one-man-and-one-woman/
    3) Wenn ich in Bezug auf Kerényi schreibe „HV ich denke, es gibt zivilisatorische Normen, die auch in Ungarn nicht unterschritten werden sollten.” Dann ist das kein Pauschalurteil gegen Ungarn. Ich habe nicht behauptet Ungarn unterschreite zivilisatorische Normen, sondern dass Kerényi dies „i n U n g a r n“ tut.
    Was mein politisches Lager betrifft, haben Sie danebengegriffen, ich bin in keinem Lager, bin ein Wechselwähler und habe mit Ausnahme der FPÖ oder VdU in meinem langen Leben alle demokratischen Parteien schon gewählt und auch alle Parteien irgendwann kritisiert.

  6. Da sieht man die militanten, faschistoiden Gegner des Aufmarsches. Auf Nahaufnahmen wirken sie wirklich angsterregend. Auf Aufnahmen, die auch den Raum zeigen, in dem sich die militanten Gegendemonstranten befinden sieht man allerdings nur paar Dutzend dieser Leute. Mehr waren es nicht. Im Vergleich zu den Teilnehmern des Pride Aufmarsches (mehr als 10 000 Menschen) sind die paar Dutzend Idioten sogut wie nichts. Trotzdem scheinen vielen Journalisten diese paar Dutzend wichtiger zu sein, als die mehr als 10 000.

    • halász Warum gibt es in Ungarn kein Gesetz der zweidrittel Mehrheit um wie in Oesterreich die Zusammenrottung uniformierter Garden mit Strafe zu belegen?

      • Die Frage ist falsch gestellt. Lesen Sie § 216 Btk., solche Vorschriften gibt es. Und zwar seit 2011. Im neuen StGB sind sie ebenfalls enthalten.

        Közösség tagja elleni erőszak

        216. § (1) Aki más valamely nemzeti, etnikai, faji, vallási csoporthoz vagy a lakosság egyes csoportjaihoz tartozása vagy vélt tartozása, így különösen fogyatékossága, nemi identitása, szexuális irányultsága miatt olyan, kihívóan közösségellenes magatartást tanúsít, amely alkalmas arra, hogy az adott csoport tagjában riadalmat keltsen, bűntett miatt három évig terjedő szabadságvesztéssel büntetendő.

        (2) Aki mást valamely nemzeti, etnikai, faji, vallási csoporthoz vagy a lakosság egyes csoportjaihoz tartozása vagy vélt tartozása, így különösen fogyatékossága, nemi identitása, szexuális irányultsága miatt bántalmaz, illetve erőszakkal vagy fenyegetéssel arra kényszerít, hogy valamit tegyen, ne tegyen vagy eltűrjön, egy évtől öt évig terjedő szabadságvesztéssel büntetendő.

        (3) A büntetés két évtől nyolc évig terjedő szabadságvesztés, ha a közösség tagja elleni erőszakot

        a) fegyveresen,
        b) felfegyverkezve,
        c) jelentős érdeksérelmet okozva,
        d) a sértett sanyargatásával,
        e) csoportosan vagy
        f) bűnszövetségben
        követik el.

        (4) Aki a közösség tagja elleni erőszakra irányuló előkészületet követ el, vétség miatt két évig terjedő szabadságvesztéssel büntetendő.“

        Auch die gesetzwidrige Tätigkeit als „Bürgerwehr“ bleibt strafbar:

        Közbiztonsági tevékenység jogellenes szervezése

        352. § Aki
        a) olyan, a közbiztonság, közrend fenntartására irányuló tevékenységet szervez, amelyre jogszabály nem jogosítja fel, vagy
        b) a közbiztonság, közrend fenntartásának látszatát keltő tevékenységet szervez,
        vétség miatt két évig terjedő szabadságvesztéssel büntetendő.

      • Danke HV, wenn es also Gesetze gibt, warum werden diese nicht durchgesetzt in diesem Fall?

      • Die letzte Vereidigung dieser jämmerlichen Garden wurde nach meiner Erinnerung behördlich untetsagt und dann vom Gericht erlaubt. So ist das mit der Judikative: Man muss auch Urteile akzeptieren, die einem nicht passen. Die Versammlungsfreiheit wird bei der Gesetzesauslegung eben sehr hoch bewertet. TGM und Heller finden das toll. Sie und ich in diesem Maß nicht.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s