Ungarischer Immobilienmarkt: Einbruch oder Belebung?

Im Juli erreichten gegensätzliche Meldungen vom ungarischen Immobilienmarkt die Öffentlichkeit.

Wie die regierungsnahe Tageszeitung Magyar Nemzet am 9. Juli 2012 unter Bezugnahme auf das Vertriebsunternehmen Duna House berichtete, seien im ersten Halbjahr sowohl die Zahl der Transaktionen als auch die Objektpreise gestiegen. Duna House spricht daher von einer Erholung des infolge der Probleme der Bevölkerung aufgrund der Verschuldung in Fremdwährungskrediten, die den Markt zum Stillstand gebracht hatten.

http://mno.hu/gazdasag/megelenkult-a-magyar-ingatlanpiac-1089839

Auch die Wochenzeitung hvg bezog sich in einem Bericht auf Duna House.

http://hvg.hu/ingatlan/20120710_budapest_lakaspiac

Hingegen berichtet der oppositionelle Fernsehsender ATV von einem „Zusammenbruch“ des Immobilienmarktes. Der Umsatz habe im ersten Halbjahr bei nur 85 Millionen Euro gelegen. Für das Jahr könne zwar mit über 300 Mio. Euro gerechnet werden, das sei jedoch in etwa die Hälfte des Vorjahresumsatzes. Die Daten stammen von der Immobilien-Beratungsgesellschaft CBRE.

http://atv.hu/cikk/20120729_osszezuhant_a_magyar_ingatlanpiac

 

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5 Kommentare zu “Ungarischer Immobilienmarkt: Einbruch oder Belebung?

  1. Wer lieber Magyar Nemzet glaubt als ATV der könnte jetzt Immobilien in Ungarn kaufen, solange die noch preiswert sind. Letztes Wochende wurde mir eine 74 m2 Zweizimmer Wohnung im V. Budapester Bezirk für 65.000 Euro angeboten. Eine solche Wohnung kostet, wenn man sie mietet, 400 – 500 Euro. (Kaltmiete)
    Ähnliche Wohungen in nicht zentralen Bezirken hätte ich schon um 35.000 Euro kaufen können.
    Da ich nicht nach Budapest übersiedeln will habe ich alle freundlichen Angebote abgelehnt.
    Freilich besteht das Risiko, dass doch ATV Recht hat und die Immobilienpreise noch tiefer fallen.

  2. P.H. tritt immer häufiger auf HV den Beweis dafür an, dass Konrad Adenauer Recht hatte, als er sagte: Das hat der liebe Gott nicht gut gemacht. Allen Dingen hat er Grenzen gesetzt, nur nicht der Dummheit.

    • „Der, der Verstand hat, schreibt mir Verständnis zu und der Dumme Dummheit. Ich glaube, sie haben beide Recht.

      Khalil Gibran, Sämtliche Werke“

    • Ich bin gerade in meiner alten Heimat. Die Talsohle am Immobilienmarkt ist noch nicht erreicht. Dummheit muss grenzenlos sein, sonst fehlt die Basis mancher Menschen.

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