Jungle World mit Ungarn-Special: Marsovszky, Pfeifer und Pusztaranger klagen an

Die linke Wochenzeitung Jungle World bringt in ihrer aktuellen Ausgabe einen Schwerpunkt zu Ungarn.

Magdalena Marsovszky, Kulturwissenschaftlerin, schreibt über die „völkischen“ Aspekte des neuen ungarischen Grundgesetzes. Karl Pfeifer, Orbán-Kritiker, stellt seine Sicht der Dinge über „Rassismus und Antisemitismus in der Politik der Regierung“ dar. Und die antifaschistische Bloggerin Pusztaranger gibt ein Interview über die „Schwierigkeiten der Opposition“.

Die Beiträge fasst Jungle World u.a. mit der Drohkulisse einer „scheibchenweisen“ Bewegung in den „Faschismus“ zusammen:

„Scheibchenweise Richtung Faschismus. Viktor Orbáns Regierung führt Ungarn Stück für Stück weiter nach ganz rechts außen, wo die Jobbik-Nazis darauf warten, mit der Fidesz ein Bündnis einzugehen. Nachdem Orbán die Verfassung ändern ließ, ist die Empörung groß in Europa, doch Konsequenzen scheut die EU bislang. Die autoritäre, völkische, rassistische und antisemitische Politik der Regierung stößt in Ungarn zwar auf Protest, doch die Opposition wird in ihren Rechten immer mehr beschnitten. Alles über faschistische Tendenzen mitten in der EU.“

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33 Kommentare zu “Jungle World mit Ungarn-Special: Marsovszky, Pfeifer und Pusztaranger klagen an

  1. Marsovszky bezeichnet die Idee eines „Europa der Vaterländer“ als völkisch. Somit ist tatsächlich eine EU unter Aufgabe der Mitgliedstaaten das einzig politisch Korrekte? Ich befürchte, damit können wir Europa begraben.

  2. M. Marsovszky schreibt u.a.
    „Die »magyarische Nation« wird dabei als ethnisch-kulturell definierte Kulturnation verstanden, die »Verantwortung für alle Ungarn«, also auch für die außerhalb des Staatsgebiets, übernehme. Die Minderheiten in Ungarn hingegen gelten darin als »staatsbildender Teil der ungarischen politischen Gemeinschaft«, nicht jedoch als Teil der »ungarischen Nation«. In dieser Sichtweise gilt das Volk als eine bestimmte Personengruppe, deren Mitglieder durch kulturelle und biologische Abstammung miteinander verbunden sind. Die Völker oder Nationen Europas werden als homogene Volkseinheiten dargestellt, die in räumlicher Separierung nebeneinander existieren. Dementsprechend ist auch die nationale Kultur eine völkische. In der Alltagssprache wird diese Auffassung mit den Stichworten »Europa der Vaterländer« ausgedrückt, in diesem Zusammenhang sind auch Slogans wie etwa »Deutschland den Deutschen«, »Polen den Polen« und »Ungarn den Magyaren« üblich. Diese Position wird in der Forschung Ethnopluralismus oder Neorassismus genannt.“

    HV können Sie uns bitte erklären, was daran nicht stimmt

    • Homogene Volkseinheiten? Da melde ich Zweifel an. Erklären Sie mir lieber, warum das korrekt sein soll.
      Wie z.B. werden die jüdischen Bürger Ungarns aus der Nation ausgeschlossen?
      Ebenso erklären Sie mir bitte, warum die Idee des Europa der Vaterländer völkisch sein soll.

      Nicht ich schulde einen Beweis, Herr Pfeifer. Auxh wenn Se noch so krampfhaft versuchen, alles, was M.M. behauptet, als Tatsache und nicht als Einzelmeinung darzustellen.

      • Marsovszky spielt wahrscheinlich auf diese Aussage der Präambel an:
        „Wir leisten das Versprechen, dass wir die geistige und seelische Einheit unserer in den
        Stürmen des vergangenen Jahrhunderts in Stücke gerissenen Nation bewahren. Die mit uns
        zusammenlebenden Nationalitäten sind staatsbildender Teil der ungarischen politischen
        Gemeinschaft.“
        Das ist in der Tat ein wenig nebulös, und man kann es so auslegen, wie Marsovszky es tut. Denn was soll die geistige und seelische Einheit unserer Nation sein? Und ist die Nation ein Körper, der Geist und Seele hat? Ein Nationskörper (oder gar Volkskörper)? Was definiert die Nation? Die Geburt (nascere, nem)? Und warum gehören „die Nationalitäten“ (wer ist das überhaupt?) nicht zur Nation, sondern „nur“ zur politischen Gemeinschaft? Also warum ist die Nation keine Staatsnation? Freilich, das muß noch nicht zu Diskriminierung führen, nur leider spricht FIDESZ ständig von der Nation, die Verfassung z.B. beginnt: „WIR, DIE MITGLIEDER DER UNGARISCHEN NATION, erklären …“ Also sind schon im ersten Satz der Verfassung die „Nationalitäten“ ausgeschlossen, ist nicht die ganze „poltische Gemeinschaft“ inbegriffen, deren Verfaßtheit hier doch gerade definiert werden soll usw.

      • Bei Frau Marsovszky kann man kaum unterscheiden, was nun zur letzten Verfassungsänderung gehört und was vorher schon im neuen Grundgesetz stand. Außerdem erzählt sie immer nur dasselbe. Kennt man ja langsam.

        Ich habe hier mal wieder einen etwas interessanteren Kritiker der Verfassungsänderung ausgebuddelt. Markus Ferber, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Europäischen Parlament erklärte am 15.03.2013:

        „‚Mit den europäischen Grundwerten spielt man nicht‘

        Ferber kritisiert umstrittene Verfassungsänderung in Ungarn

        Der Vorsitzende der CSU-Gruppe im Europäischen Parlament, Markus Ferber, kritisierte scharf die erneut umstrittene Verfassungsänderung in Ungarn, die nicht mit den demokratischen Grundrechten der EU vereinbar scheint: ‚Ungeniert schränkt Ungarn zum wiederholten Male Grundrechte ein und erlässt Verfassungsänderungen die nicht mit dem demokratischen Rechtsverständnis in der EU vereinbar sind.‘

        Nach Meinung des Europaabgeordneten will Orban mal wieder austesten wie weit er gehen kann und ob ihn die EU in die Schranken weist. ‚Auf Kritik von Seiten der EU an diesen nicht-demokratischen Vorgängen reagiert Orban wie eine beleidigte Leberwurst.‘ Ferber betonte, dass Orban die Warnschüsse aus Brüssel, als Mitglied der EU, durchaus ernst zu nehmen hat: ‚Es kommt schließlich nicht zum ersten Mal vor, dass Orban ‚auffällig‘ wird und mit den europäischen Werten und Prinzipen, denen sich sein Land mit dem Beitritt verpflichtet hat, spielt.‘

        Die Europäische Kommission ist nun gefragt. Sie muss in den nächsten Wochen prüfen, ob die Verfassungsänderung mit den europäischen Spielregeln vereinbar ist. Gegebenenfalls kann die Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren einleiten.'“

        Quelle: http://www.markus-ferber.de/verschiedenes/presse-aktuell-single-view/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1752&cHash=ef72974b78a68c49db41a3c5883e181a

        Ganz schön moralinsauer, mit hoch erhobenem Zeigefinger. Was ist bloß in diesen Herrn Ferber gefahren, HV? Hat der zuviel Logo geguckt? Hat er bloß denselben schlechten Berater wie seine Parteifreundin Stamm, ihres Zeichens Präsidentin des Bayerischen Landtags, die unlängst ihren ungarischen Amtskollegen ausgeladen hat?

      • Ihnen ist bekannt, daß in diesem Jahr sowohl in BY als auch im Bund gewählt wird? Den geifernden Tonfall Ferbers erkläre ich mir so. Ja, der Vergleich mit Frau Stamm ist gut.
        Mir sind Ferbers Aussagen zu pauschal. Vielleicht glaubt Ferber ja, das VerfG dürfe fortan keine „Gesetze“ mehr prüfen, wie es ihm die Zeitungen mitteilten? Zur Verfassungsnovelle selbst kennen Sie meine Meinung. Da habe ich mich ziemlich ausführlich festgelegt. Und Sie werden sich schwer tun, mir dort Betriebsblindheit oder Einseitigkeit vorzuwerfen. Schade, was?

        Ich bin auf die Prüfung der Kommission gespannt. Den EU-widrigen Aspekt der Novelle habe ich benannt. Wenn Sie weitere finden, bin ich gespannt, sie dargelegt zu bekommen.

      • Ja, ich weiß, dass in Bayern und im Bund gewählt wird. Das ist es ja gerade das, was mich verwundert. Was ist denn das inzwischen für eine CSU, die sich jetzt von knackigen Budapester Statements in die Ecke treiben lässt? Was sagen denn da die Stammwähler? Die würden doch bestimmt eher Herrn Holmeier zustimmen, der unlängst im Bundestag die „linke“ Opposition abkanzelte, weil die keinen Respekt vor „Ungarn“ (gemeint war die Regierung Orbán) habe. Sind das nicht eher die Töne, die wir mit der CSU assoziieren würden? Wenn Frau Stamm nicht gewesen wäre, hätte ich Herrn Ferber zum Sonderfall erklärt. Der hat auch schon früher Orbán-kritische Erklärungen abgegeben, ganz im Gegensatz zu seinem Parteifreund Posselt. Wenn die beiden sich streiten, möchte ich mal dabei sein.

        Übrigens, bevor Sie das noch weiter auswalzen: Der Unterschied zwischen Ihrer und meiner Verwendung des Wortes „Einseitigkeit“ waren die Gänsefüßchen. Denken Sie mal drüber nach.

      • Die CSU muss Stimmen maximieren, um in die Nähe der geliebten absoluten Mehrheit zu kommen. Das geht nicht mit der Strauß-Strategie der Integration des rechten Rands, sondern nur, indem man sich in der Mitte positioniert. Denn alle wollen die Mitte sein. Die CSU versucht das auf Kosten der FDP und unter Einbeziehung der Wechselwähler. Und die fahren heutzutage auf Orbánkritik eher ab als auf freundschaftliche Gesten. Ich glaube, schwieriger ist es nicht.

        Hierzulande funktioniert Strauß nicht mehr. In Ungarn schon, wie uns Orbán Tag für Tag beweist. Und die Reaktionen sind ähnlich scharf. Wir wissen ja alle noch, dass auch Strauß als Nazi verunglimpft wurde.

        Sollte Orbáns Strategie aufgehen, so wie Strauß Recht mit dem Ende des Kommunismus hatte, gäbe es wohl Massensuizide unter den Linken. Das würden sie einfach nicht verkraften 🙂

    • Lieber Turó Rudi, zum Zeitpunkt als ich meinen Artikel schrieb konnte ich nicht wissen, dass dies geschehen wird.
      Ich könnte natürlich – wenn ich jetzt nicht einen anderen Artikel schreiben müsste, der nichts mit Ungarn zu tun hat, – das Thema Jungle World offerieren, müßte dann aber über die zwei anderen schreiben, die auch von Min. Balog einen Preis erhalten haben und die keinen Brief von Z.B. erhielten, sie sollten ihre Preise zurückgeben. Der eine, ein homophober Sänger einer mit Jobbik verbandelten Rockgruppe, der andere ein Archäologe, der nicht nur zweifelhafte Theorien über den Ursprung von Jesus verbreitet, sondern auch eine Ausstellung zu Ehren Ferenc Szálasis kuratierte. Wenn aber Balog auch die beiden auffordert ihren Preis zurückzugeben und Fidesz sich eindeutig von Gábor Széles, der in seinen Medien antisemitische und romafeindliche Hetze toleriert sowie vonJobbik distanzieren, dann werde ich sicher einen Artikel publizieren. Ich fürchte aber, dass es nicht bald dazu kommt.
      Prof. Éva Balogh meint es gehe in die andere Richtung, die Regierung mache Gesten gegenüber Rechtsextremisten.
      http://hungarianspectrum.wordpress.com/2013/03/22/the-orban-governments-swift-move-toward-the-far-right/
      Es freut mich, dass Sie meinen Artikel gelesen und reagiert haben. Danke dafür.

  3. Herr Pfeiffer, was Sie in Ihrem Artikel aufgezählt haben, stimmt leider. Aber ist es wirklich das ganze Bild? Ich denke z.B. auch daran, dass diese Regierung 2012 ein Wallenberg-Jahr veranstaltet hat und 2014 ein Gedenkjahr zur Erinnerung der Deportation und Ermordung der ungarischen Juden durchführen wird. Auch hat sie die Rente für Holocaust-Überlebende erhöht und schon in ihrer ersten Regierungszeit den Grundstein für das Holocaust-Gedenkzentrum in Budapest gelegt. Und wieso nennen Sie Rogans Beteiligung an einer Demo gegen Antisemitismus eigentlich heuchlerisch? Wenn man das ganze Bild zeigen wollte, dann müsste man die Fidesz-Partei wohl als schizophren beschreiben. Da ist Platz für Kövers Nyirö-Apologetik genauso wie für ein Gesetz gegen Hassreden. Zoltán Balog hat den Vogel abgeschossen. Er wäre aufgrund seiner Biografie eigentlich der letzte gewesen, dem ich zugetraut hätte, dass er staatliche Auszeichnungen an Rechtsextreme verteilt. Diese ganze Widersprüchlichkeit herauszuarbeiten, dass wäre mal eine Aufgabe für einen guten Journalisten. Ich fürchte nur, dass man kaum Erklärungen dafür finden wird. Mir ist das jedenfalls nicht begreiflich.

  4. Lieber Ungarnfreund, Journalisten werden ersucht einen Text über ein Thema zu schreiben und dabei nicht mehr als x Zeichen zu gebrauchen. Mein Artikel war kein umfassender Bericht, sondern sollte dem nicht Ungarisch könnenden Leser ein aktuelles Bild geben.

    Warum Rogans Teilnahme an der von der evangikalen Gemeinde Hit Gyülekezete organisierten Demonstration gegen Antisemitismus heuchlerisch war? Ganz einfach deswegen, weil Rogan nichts zu der antisemitischen und antizigeunerischen Hetze in Magyar Hirlap und ECHO TV zu sagen hatte und hat. Weil Rogan kein Wort dazu gesagt hat, dass L. Kövér einen antisemitischen Propagandisten des Krieges auf der Seite von Hitlerdeutschland im Frühjahr in den Himmel gelobt hat.
    Und noch etwas, Rassismus, dass sich gegen Zigeuner richtet ist nicht minder gefährlich als Antisemitismus. D.h. ich habe auch darauf hingewiesen, dass bei der Demo gg Antisemitismus mehr Teilnehmer waren, als bei der Demo gg die Hetze eines Z. Bayer Anfang 2013.
    Ich bin nicht so naiv zu glauben, dass Balog und Kövér nicht gewußt haben was sie tun. Balog möchte noch auf dem internationalen Parkett weiter eine Rolle spielen. Deswegen hat er seinen Brief an Szaniszló, nicht aber an die beiden anderen die er mit Preisen bedacht hat und glaubt vielleicht, dass sein Verhalten vergessen wird.

    Ungarnfreund ich würde sehr gerne darüber schreiben, dass sich Fidesz eindeutig von Jobbik distanziert, dass es jedwelche Zusammenarbeit mit dieser neopfeilkreuzlerischen Partei kündigt . Doch leider kann ich das nicht tun weil Fidesz sich zwar unter den Linden nicht mit seinem Liebchen Jobbik treffen will, es aber anderswo tut.
    Danke Ungarnfreund, dass Sie meinen Artikel gelesen und kritisiert haben.

    • Herr Pfeifer, trotz der Gefahr, sogleich vom Wächterrat zurechtgewiesen zu werden, muss ich Ihnen eines sagen:

      Wollen wir wetten, dass Sie selbst dann, wenn Sie unbegrenzt Zeichen zur Verfügung hätten, keinen einzigen Nebensatz zu den von Ungarnfreund aufgeworfenen (und weiteren) Punkten bringen würden? Sie demonstrieren hier seit mehr als drei Jahren, dass Sie nur das „belastende“ interessiert. Jeder Ihrer Kommentare, jeder Ihrer Artikel dient nicht dazu, das aufzuzeigen, was eine gewisse Widersprüchlichkeit bei Fidesz belegt. Sondern nur das, was Fidesz falsch macht oder nach Ihrer Auffassung falsch macht. Ihr Kommentar auf die Frage des Ungarnfreundes war insofern das, was Sie Rogán vorwerfen: Heuchlerich.

    • Es wäre sicherlich eine Gratwanderung, Herr Pfeifer. Aber ich denke wirklich, dass man die guten Gesten und die passenden Worte in Bezug auf Antisemitismus, Rassismus usw., Dinge , zu denen Fidesz-Politiker ja auch fähig sind, ernstnehmen sollte. Man sollte ihnen sagen: Das habt Ihr großartig gemacht, bitte mehr davon. Wenn man Orbán & Co. das Gefühl vermittelt, dass man sie abgeschrieben hat, am liebsten aus Europa verbannen möchte, dann kann das schnell zur sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden. Dann sagen die sich doch bloß: „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert.“

      • Ungarnfreund, ich stelle klar, die ungarische Regierung hat genug Lohnschreiber, die ihre Gesten und Reden beim Fenster hinaus Richtung Ausland lobt. Wenn gleichzeitig rassistische Hetzer ausgezeichnet, ein rechtsexremes Theater eingerichtet, ein Zsolt Bayer gedeckt wird, Nyirö und Wass im Lehrplan sind und Nyirö gehuldigt wird,dann möchte ich keine PR für diese Regierung betreiben. Der Ruf dieser Regierung ist bereits ruiniert und sie agieren völlig ungeniert.

  5. HV ich versuche nicht Ihnen zu erklären, wie das deutsche Rechtswesen funktioniert, dafür aber bekomme ich von Ihnen Lektionen, wie Journalismus Ihrer Meinung nach zu funktionieren hat. Sie glauben also, ich müsste nur mit dem Finger schnippen und könnte einen Artikel nach dem anderen publizieren.
    Nehmen wir doch meinen letzten Artikel, den Sie hier kritisieren. Sagen Sie mir konkret, was Sie außer dem Titel beanstanden?
    Natürlich hätte ich zum Beispiel Tamás Deutsch zitieren können, der Szaniszló u.a. als Pfeilkreuzler kritisierte, dann hätte ich vielleicht die Geschichte der einärmigen Bettlerin, die bestraft wurde, weil sie Gäste, die etwas am Teller gelassen haben, bat den Rest aufessen zu dürfen oder meine Meinung, wem Fidesz in erster Linie dient, weglassen müssen.

    Natürlich möchte Fidesz im Ausland nicht als das dastehen, was diese Partei ist, nämlich eine die in Ungarn in vielen Fragen eng mit Jobbik zusammenarbeitet, deren Vorschläge oft genug erfüllt. Daher diente es dem Pfauentanz, wenn Rogan bei dieser Demo gegen Antisemitismus eine Rede hielt.
    Würde A. Rogan seine dort geäußerten Meinungen ernst nehmen, dann hätte er zum rassistischen Artikel des Z. Bayer Anfang 2013 etwas gesagt, er schwieg dazu, und das ist nur ein Beispiel. Sie beurteilen das natürlich als Widersprüchlichkeit. Ich aber meine, das ist pure Heuchelei. Da steht also ihre Wertung meiner gegenüber. Ich respektiere Ihre Meinung und versuche sie nicht zu diskreditieren, Sie aber versuchen mich zu diskreditieren. Was aber mehr über Sie aussagt als über mich.

    • Ich beanstande dasselbe, was Ungarnfreund aufwarf. Ich finde Ihre Aneinanderreihung von – ich nenne sie mal so – „Anklagepunkten“ eher willkürlich, die Bettlerin und Antisemitismus passen ja nicht zwingend zusammen. Wer Antisemitismus (zu Recht) beklagt und dafür die Regierung mitverantwortlich macht, sollte gerade die Widersprüchlichkeit herausarbeiten, die im Fidesz besteht. Und die bestärken, die sich für positive Signale einsetzen – wie etwa János Áder, der deutlichste Worte fand, als der Oberrabiner Schweitzer verbal angegriffen wurde. Sie weigern sich, das Licht zu sehen, sehen nur den Schatten.

      Die fehlende Abgrenzung Fidesz´von Jobbik kritisiere ich auch. Aber Sie machen Fidesz gleich zum Bündnispartner von Jobbik (der Partei, die Fidesz so wüst beschimpft wie kaum eine andere Oppositionspartei), und da ist die Welt etwas komplizierter in Ungarn. Und dieses Weglassen hängt nicht mit der Länge Ihrer Artikel zusammen. Sie schrieben hier 923 Kommentare in 2012, haben unbegrenzten Platz für Ihre Ausführungen: Kein einziger Kommentar enthielt ein wohlwollendes Wort. Schauen Sie, es ist nicht schlimm, wenn Sie Fidesz bekämpfen. Damit muss eine demokratische Partei klarkommen. Aber Sie könnten zugeben, dass Fidesz auch dann von Ihnen kritisiert würde, wenn in Ungarn Milch und Honig flössen und Orbán auf dem Kopf stände und mit den Ohren wackelte. Sie geben das aber ebensowenig zu wie Marsovszky.

  6. Weshalb glauben Sie HV, dass ich nur über Antisemitismus schreiben müsste und mich die Geschichte dieser Bettlerin nicht berühren sollte? Glauben Sie tatsächlich ich wäre gleichgültig gegenüber Rassismus, der sich nicht gegen Juden richtet?
    Sie irren sehr, ich habe Fidesz in der Vergangenheit dafür gelobt, dass sie während ihrer ersten Regierungsperiode eine Außenpolitik geführt hat, die von Nüchternheit gegenüber den Nachbarn gekennzeichnet war.
    Heute kann ich das nicht tun. Ich hebe bei meinen Vorträgen immer hervor, dass ich ein Gegner der Pauschalisierung à la „die Ungarn“ bin und es hoch schätze dass sich die Mehrheit der ungarischen Minderheiten in der Slowakei und Rumänien nicht von der gegenwärtigen Außenpolitik Budapests beeinflußen lassen.
    Es macht keinen Sinn, Hypothesen aufzustellen, um dann zu prophezeien was ich schreiben/sagen würde, wenn Fidesz die ganze ungarische Gesellschaft und nicht nur die mit Orbán befreundeten Milliardäre zum Wohlstand führen würde. Ich würde schon vermerken, wenn sich die Lage der Mehrheit nicht zunehmend verschlechtern würde.
    Ich schreibe meine Meinung und habe hier oft verbale Prügel bezogen. Das kann ich vertragen und ich versuche so weit als möglich auf persönliche Angriffe nicht im gleichen Stil zu antworten.
    Ich denke, diese Regierung führt Ungarn in die Katastrophe und bin nicht verpflichtet der falschen „Ausgewogenheit“ halber zu schreiben, dass dem nicht so sei. Ich habe das auch nicht während der Kádárzeit getan, die ich natürlich nicht 1:1 mit der jetzigen Zeit vergleiche.

    Ihnen und den Lesern wünsche ich frohe Festtage.

    • „Weshalb glauben Sie HV, dass ich nur über Antisemitismus schreiben müsste und mich die Geschichte dieser Bettlerin nicht berühren sollte?“

      Das habe ich nicht gesagt. Wenn Sie sich – wie fast immer – aber den Antisemitismus als Anklagepunkt heraussuchen, fände ich es schön, wenn Sie auch aufzeigten, was die Regierung an Positivem in Bezug auf das Verhältnis jüdischer und nichtjüdischer Ungarn geleistet hat. Und das unterlassen Sie systematisch.

      „Glauben Sie tatsächlich ich wäre gleichgültig gegenüber Rassismus, der sich nicht gegen Juden richtet?“

      Nein, das glaube ich nicht. Und ich habe das auch nicht gesagt. Das Schicksal der Bettlerin hat aber doch mit Rassismus nichts zu tun, oder habe ich etwas überlesen?

      Im übrigen stelle ich keine Hypothesen auf. Sondern ziehe das Fazit aus drei Jahren Diskussion mit Ihnen. Nicht zum ersten Mal enden wir bei Ihren Heldentaten aus der Kádárzeit…Sie wissen sicher, dass Sie wahrlich nicht der einzige sind, der ausgewiesen wurde oder nicht einreisen durfte. Wenn das also der Beleg für Ihre Redlichkeit, der Grund für das Gewicht Ihrer Worte (und ggf. gar einer gewissen Unfehlbarkeit) sein soll, so möchte ich das als einer, dessen Familie im real existierenden Sozialismus enteignet, an der Einreise gehindert und durch staatliche Maßnahmen gedemütigt wurde, ebenfalls gerne für mich in Anspruch nehmen. Und so lange ich mich in Ungarn frei bewegen kann, ohne bespitzelt und auf die Polizei zitiert zu werden, erlauben Sie mir hoffentlich, dass ich den wieder in Mode gekommenen Vergleich des heutigen Ungarn mit der Kádárzeit für verfehlt erachte.

  7. Ich habe einfach zu schnell geschrieben. Ich meinte mit Rassismus nicht das Vorgehen gegen die Bettlerin, sondern Rassismus der gegen Roma/Zigeuner gerichtet ist. Ich habe einfach nicht klar genug formuliert. Das passiert, wenn man schnell schreibt.
    Mit keinem Wort habe ich hier über Ausweisungen, Schickanen der Kádárregierung geschrieben, sondern darauf aufmerksam gemacht, dass ich auch damals nicht die Eselsbrücke beschritten habe, von den „positiven Seiten“ zu berichten.
    Was meine Taten damals anlangt, freut es mich, dass György Dalos darüber in seinem Nachwort zu meinem neuen Buch geschrieben hat. Ich denke, er ist kompetent, über meine damaligen Taten ein Urteil abzugeben.
    Ich habe hingewiesen, dass ich nicht das Kádárregime 1:1 mit der jetzigen Regierung vergleiche.
    Doch eine gewisse Kontinuität ist ja nicht zu leugnen, wenn ich an die Minister und Funktionäre der Fidesz denke, die Mitglieder der MSZMP bzw. im Apparat dieser Partei oft an nicht unbedeutender Stelle tätig waren.

    • Eine gewisse personelle „Kontinuität“, wie Sie sie nennen, gibt es in der Tat. Allerdings ist sie deutlich geringer als in den Vorgängerregierungen. Mir fallen Pintér, Martonyi und Rózsa Hoffmann ein.

    • Herr Pfeifer, mit eins zu wieviel (darf auch <1 sein) vergleichen Sie?
      Sie schrieben: "…Ich habe hingewiesen, dass ich nicht das Kádárregime 1:1 mit der jetzigen Regierung vergleiche. Doch eine gewisse Kontinuität ist ja nicht zu leugnen…"
      Seit 2 Wochen wird wie noch nie auf Orbans Ungarn aus allen " nicht rechtskonservativen" Rohren geschossen.
      Ist die Ursache nur die Verfassungsänderung oder besser ihre teilweise blödsinnige Novellierung?
      Ich habe den Eindruck, Ihnen und einigen anderen geht es nur darum, Ungarn für die Wahl der verkehrten Regierung maximal zu bestrafen.
      Daß Ihre Verbündeten vom Trog der fetten Fördergelder gestossen wurden, muß schon schmerzen.

      • “ … Daß Ihre Verbündeten vom Trog der fetten Fördergelder gestossen wurden, muß schon schmerzen. ….“

        So schlimm ist es nun auch wieder nicht. Wenn Sie es jeweils auf DEN EINZELNEN herunterbrechen, dann geht es den Verbündeten (?), eher vielleicht den seelenverwandten Gesinnungsgenossen, vielleicht noch besser, den Kampfgefährten von der ungarischen HVA, die schon vor der Transformation im Operationsgebiet agieren durfte, immer noch blendend. Der ehemalige Pfarrer Gauck hat sich übrigens kürzlich über das Problem, das rechtschaffene Leute generell mit Tätern haben, so geäußert:
        „Es verletzt unser Empfinden für Gerechtigkeit tief, wenn Täter nicht überführt werden können, wenn Täter nicht bestraft werden können, weil die Instrumente des Rechtsstaats das nicht zulassen“ und der gedanklich wieder einmal auf Grund gelaufene Bundespräsident hat die Täter deshalb aufgefordert, sich mit ihren Opfern zu versöhnen. Die Opfer haben „Versöhnung als ein Geschenk zu betrachten.“

        Ich kann die Verbündeten von Herrn Pfeifer, die über zwei Jahrzehnte aus dem Trog fette Fördergelder naschen durften gut verstehen. Wir hatten in Noßdorf noch ein paar Bauern, denen man nicht alle Tiere vom Hof getrieben hatten. Bauer Pohl hatte zum Beispiel einen großen Schweinestall für die Sau, die ihm trotz Kollektivierung geblieben war.
        Wenn wir im Sommer an die Ostsee fuhren, konnten wir jedes mal unser Schaf Grete in dem großen Stall neben der Sau vom Bauern Pohl unterbringen. Bis die Sau der Grete das halbe Ohr abgebissen hat. Die Grete hatte sich damit selbst erledigt. Wohin im Sommer mit unserem Opferlamm? Als das Bolzenschußgerät kam, mussten wir Kinder alle ins Haus. Aber bevor der Grete das Fell über den Kopf gezogen wurde, durfte ich sie noch einmal sehen. Ihre Augen starrten ins Leere. Sie schien mit allen Schweinen dieser Welt versöhnt. Das konnte ich ihr ansehen. Auch wenn ihre Augen da schon gebrochen waren, sie hatte die Welt verstanden.

        Man muss es erlebt haben, um wirklich zu wissen, was schmerzt. Um die Ungarnhasser kann es so schlimm noch nicht bestellt sein. Sind ihre Kinder erst einmal zu EU-Beamten aufgestiegen und spielen mit abgetakelten Budapester Botschaftern in Brüssel Fußball, bekommen die nicht nur das Mittagsmenü für 3 Euro 50. Die Ferkel haben auch die EU-weite Krankenversicherung umsonst. Ja, und Steuern zahlen sie doch auch keine. Es geht ihnen, wie der sozialistischen Sau vom Bauern Pohl, die ihm die Genossen für die Schlachtplatte gelassen hatten. Zu der kam zum Schluss zwar auch das Bolzenschußgerät, das aber erst nach dem Besamer. Alles halb so wild, Herr Hofer. Ungarn ginge auch ohne Pfeifers Verbündete den Bach runter. Wegen der Allesfresser, die den Opferlämmern die Ohren abbeißen und dann auch noch geliebt werden sollen. Was bei der Gruppenabferkelung, wie sie heute in der EU betrieben wird, ja auch verständlich ist.

        Ich glaube, die Schmerzen sind von Herrn Pfeifers Verbündeten gut auszuhalten, solange Ungarn in der EU bleibt. Es fällt noch genug für sie ab.

  8. P.H. ich habe keine Verbündeten und auch wenn Sie das nicht begreifen, schreibe ich was mein Gewissen diktiert.

    • @ H.P. (für Herr P. oder H. Pfeifer)

      (… was mein Gewissen diktiert … )

      Da machen Sie am besten jedes mal einen großen Bogen um den Freistaat Bayern, wenn Sie nach Deutschland zum Agitieren kommen. Weil im Freistaat Gewissensmenschen, die sagen und schreiben, was ihnen das Gewissen diktiert, Seelenverwandtschaft genügt schon, Gefahr laufen, in Verwahrung genommen zu werden.

      Und anders als die Römer vor 2000 Jahren lassen CSU-ler und SPD-Schindler auch zu Ostern niemand frei, nur weil sie davon überzeugt sind, dass jemand wahnsinnig ist.
      (So einen CSU-ler kannste nicht mal am Karfreitag von ’ner Schlachtplatte weg kriegen, egal, was ein Saupreiß da über ihn denkt.)

      Ich zitiere hier mal die hochgescheite und von mir hoch geschätzte Oberstaatsanwältin i.R., Frau Wolff, die in einem völlig anderem Zusammenhang schrieb:

      „Was denn nun ein Wahn sei, erfährt in jedem Lehrbuch der Psychiatrie oder Gerichtspsychiatrie eine jeweils eigenständige, mit den Erklärungen der Fachkollegen nicht immer übereinstimmende Definition. Dem landläufigen Verständnis des Wahns nahe kommt die Beschreibung durch Hoff/Sass im „Handbuch der Forensischen Psychiatrie“:

      „Wahn entsteht auf dem Boden einer allgemeinen Veränderung des Erlebens (…) und imponiert oft – aber nicht notwendigerweise – als krasse Fehlbeurteilung der Realität, die mit weitgehend erfahrungsunabhängiger Gewissheit vertreten wird, auch wenn sie im Widerspruch zur Wirklichkeit der Mitmenschen steht.“

      Im Vordergrund steht also die „krasse Fehlbeurteilung der Realität“, wobei die gegebene Einschränkung – „nicht notwendigerweise“ – dem Psychiater den Spielraum lässt, einen Wahn bereits dann zu erkennen, wenn er noch keine „krassen“ Ausformungen angenommen hat.“

      Könnte es nicht sein, lieber H.P., dass Sie, wenn Sie ohne Verbündete auskommen müssen, zumindest doch Gesinnungsgenossinnen haben? Allein schon Ihrer GEWISSEN Ausstrahlung wegen?

      Oder machen Sie es mit Frau Marsovszky einfach nur denen hier nach?

      Vak vezet világtalant?

      Haben Sie Acht, wenn Sie nach Bayern kommen! Verraten Sie bloß niemandem, dass Ihre seelenverwandten Gesinnungsgenossinnen Flashback-Episoden mit Paprikawürsten kennen und Hakenkreuze sehen.
      In Bayern sind ’ne Menge Nervenärzte auf dem Sprung. Die sorgen dafür, dass Wurscht Wurscht bleibt. Hier kommt niemand mit seinem Scheibchen Gewissen durch, wenn er das als Salami deklariert.

  9. Pingback: Paul Lendvai spricht im Kurier über “Gulasch-Orbánismus mit nationalistischer Sauce” | Hungarian Voice - Ungarn News Blog

  10. Rassismus ……. in der Politik der (ungarischen) Regierung..
    Irgendwie frag ich mich dann doch ( ich hab es gestern zufälligerweise erfahren), wieso dann ungarisch sprechende Zigeuner
    (oder Roma ) die ungarische Staatsbürgerschaft annehmen, nach Ungarn übersiedeln und hier einer „Zwangs“ ) -arbeit nachgehen?
    und die rassistischen ungarischen Nachbarn sich auch noch positiv äußern??
    Aber sicher sind sie sie dazu gezwungen worden 😉

  11. da hab ich doch das wichtigste mal wieder vergessen:
    Berichtigung:
    dann ungarisch sprechende Zigeuner (oder Roma ) aus Rumänien, die ungarische Staatsbürgerschaft annehmen, nach Ungarn übersiedeln und hier eine ( “Zwangs”) -Arbeit nachgehen?

  12. Magdalena Marsovszky im Jungle World:
    „In den Kategorien von links und rechts zu sprechen, ist in Bezug auf Ungarn missverständlich, denn der gesellschaftliche Bruch verläuft nicht zwischen links und rechts, sondern zwischen den völkischen und den nicht-völkischen Kräften, wobei selbst ein großer Teil der Mitglieder der sozialistischen Partei MSZP und der grün-ökologischen LMP völkisch denkt, nur weniger konsequent.“
    http://jungle-world.com/artikel/2013/40/48538.html

      • Frau Marsovszky leidet am „völkischen Wahnsyndrom“, einer seelischen Erkrankung, die m.E., sehr ernst genommen werden muss. So wie sie ständig an der Not anderer leidet, leide ich an ihr. Der Marsovszky-Effekt leitet sich aus dem völkischen Wahn ab. Die Diagnose lautet bei mir inzwischen auf „compassion fatigue“ – Sekundärtrauma.

        Gert Postel hat als ihr Seelenverwandter in seinem epochalen Handbuch der Psychopathologie (Hódmezővásárhelykutasipuszta, 2013) eine exellente Beschreibung des „Morbus Marsovszky“ geleistet, wobei er allerdings die psychischen Bedingungen, die zu dieser Erkrankung führen, am Beispiel „Pusztaranger“ aufzeigte.
        Als einführende Lektüre zum wissenschaftlichen Werk Marsovszkys empfiehlt sich für den absoluten Laien neben dem Handbuch der Psychopathologie von Gert Postel auch noch das geballte Basiswissen aus diesen zwei pdf-Dateien : Was ist ein Wahn? von Dr. Faust und Das Handbuch aus der klinischen Praxis für die Seelsorge, Written by Pfeiffer, the leading expert in the field
        http://stiftung-ts.de/ts/downloads/pfeifer/handbuch_basiswissen_psychiatrie_seelsorge.pdf
        http://www.psychosoziale-gesundheit.net/seele/wahn.html

        Was also ist der Morbus Marsovszky, das hochansteckende völkische Wahnsyndrom?
        Die einschlägige Fachliteteratur definiert dieses Leiden als krankhaft entstandene Fehlbeurteilung der Realität, mit Folgen, die leicht abschätzbar sind.

  13. „… mit Folgen, die leicht abschätzbar sind“, Ungarn-Spezial eben. Das ist Ungarn a la Marsovszky, Pfeifer und Pusztaranger. Alles hochansteckend. Aber das schrieb ich wohl schon.

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